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Sonntag, 30. August 2020

Keine neuen Fälle

 Seit Tagen werden keine neuen Corona-Fälle im Dodekanes gemeldet.


Scheinbar ist es sogar dem Virus zu warm. Seit Wochen gab es in unserer Gegend keinen Tag unter 34°C. Letzte Nacht waren es 30°C. Bis zum Freitag soll die Tagestemperatur auf 40°C steigen.

Dienstag, 30. Juni 2020

Hochsommer und sonst?

Jetzt ist er da, der Hochsommer. Kleine Hitzewelle für ein paar Tage, so heißt es. Na ja, ob es jetzt, wie die letzten Tage 34°C oder wie heute im Moment 37°C hat, ist schon egal. Bei sehr trockener Luft ist es absolut erträglich. Für mich.
Im Haus haben wir schon vorm Sommer eine zweite Klimaanlage installieren lassen. Die ist eingestellt auf 27°C. Wenn man von draußen kommt, empfindet man dies innen wie einen Eiskeller.

Morgen sollen die ersten Touristen kommen. Bin mal gespannt wie viele Maschinen tatsächlich aus dem Ausland landen. In den derzeit völlig verwaisten Touristenhochburgen werden die paar Leute nicht auffallen.
Welche Hotels überhaupt öffnen werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Da hält man sich in den Medien ziemlich bedeckt. Mir bekannt ist nur, dass die Mitsis-Group vorläufig nur das "Alila" in Faliraki öffnet. Aber ohne Gewähr!

Morgen gehen wir mit Freunden noch mal entspannt essen, dann sehen wir weiter.

Samstag, 6. Juni 2020

Ein Ausflug - irgendwie trostlos

Nach Monaten wagten wir mal wieder einen Ausflug zu einer Taverne. Unser Weg führte uns nach Embona ins "Embona View". Natürlich nicht ohne vorher telefonisch anzufragen, ob Kiriakos überhaupt geöffnet hat. Er hat. Nur ohne Gäste, außer am Sonntag ein paar Einheimische.

Die Fahrt nach Embona war sehr entspannt. Ab Kolymbia hin und zurück weder ein Auto vor mir noch hinter mir. Gegenverkehr so gut wie nicht vorhanden.
Auf der Strecke blüht es links und rechts ohne Ende und alles ist grün. Kein Wunder, der letzte Regentag war am Montag. Seltsamerweise war es heute in den Bergen um 3°C wärmer (27°C) als unten in Afandou.

In den Dörfern, ob Platania oder Apollona ..., sieht es trostlos aus. So wenige Menschen auf der Straße (eigentlich gar keine) habe ich noch nicht mal in den Wintermonaten gesehen. Jeder Euro wird scheinbar gespart, weil man nicht weiß, wie es in der vielleicht kurzen Touristensaison laufen wird und von was man dann im nächsten Winter leben soll.


Im "Embona View" wurden wir herzlich empfangen. Gesprächsthema natürlich Corona und die wirtschaftlichen Folgen.

















Trotzdem, dass wir die einzigen Gäste waren, kam einiges auf den Tisch.







Mal was anderes. Eine Kartoffel gefüllt mit Tomate, Bakon, Pilzen und Käse.


Omelette mit wildem Spargel.


Montag, 1. Juni 2020

Na ja ... das Wetter

Schon lustig 1. Juni (kαλό μήνα και kαλό καλοκαίρι - eigentlich). Ich schalte am Morgen wieder auf lange Hose und Socken um. Den Kaffee um 8 Uhr werde ich im Wintergarten wieder mit Jacke genießen, während der Regen leise aufs Dach trommelt. Bei 16°C, grau in grau bis schwarz.
Gut, dann geht die Corona-Beschäftigungs-Therapie heute mit Arbeiten innen weiter.

Seit der kleinen Hitzewelle sei die Wassertemperatur um fast 5 Grad gefallen, heißt es in der Zeitung. Meteorologen schätzen, dass diese Veränderung angesichts der kurzen Zeit, in der sie statt fand, eine der größten in den letzten 20 Jahren ist.
Mir egal. Habe vor Jahren auf Anraten meines Docs abgeschwommen.

Sonntag, 31. Mai 2020

Das Wort zum Wetter

Von der kurzen Hitzewelle schrieb ich. Danach bis jetzt ... Na ja, ich würde sagen, Anfang November. Zuerst kam starker Wind, der tagelang anhielt. Dazu sank die Tagestemperatur auf maximal 25°C. Nachts hatten wir die letzten Tage 15 - 17°C. Für die Jahreszeit schläft man da ohne Klimaanlage hervorragend.

Heute ganztägig bewölkt. Gegen 15 Uhr etwas Regen, der für nichts gut war, außer den vom Wind verteiltem Staub zu verklumpen und für 19°C am Nachmittag zu sorgen.

Ich hoffe nicht, dass ich im Juni die neue, zweite Klimaanlage im Erdgeschoss noch zum Heizen brauche. 😉 Eigentlich ließen wir sie einbauen, weil alle von einem furchtbar heißen Sommer 2020 sprechen.

Sonntag, 17. Mai 2020

Sie ist da - die Hitzewelle


Die Meteorologen hatten recht.

Der Sensor hat nicht ganz recht. Er kommt scheinbar mit einer rel. Luftfeuchtigkeit von nur 20 % nicht zurecht und zeigt 95 % an. Aber die Temperatur auf der Nordseite des Hauses ohne jegliche Sonneneinstrahlung stimmt.



Und vorne schaue ich zu, wie meine Drachenbaum-Agave verbrennt. Gab's noch nie.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Erste Hitzewelle

Die erste Hitzewelle bahnt sich an. Letzte Nacht schon über 20°C. Das wird in Deutschland als "tropische Nacht" bezeichnet. Warum habe ich da die Klimaanlage noch nicht an und decke mich nachts immer noch zu?

Tagsüber hatten wir heute um die 30°C. Um nächsten Sonntag herum sollen die Tagestemperaturen knapp an der 40°C-Marke kratzen. Ab Mitte nächster Woche geht es dann wieder für die Jahreszeit gemäßigt weiter.

Samstag, 29. Februar 2020

Der Winter, die Brücke und ...



Die neue Makkari Brücke soll bis zum Saisonbeginn 2021 fertiggestellt werden. Kosten gut 6 Mio. EUR.
Zwischenzeitlich werden - wohl nur für die Sommerzeit - behelfsmäßige Straßen durch den Fluss geführt. Eine neben der Brücke und eine bei Haraki.






"Media Markt" kommt nach Rhodos. Voraussichtlich wird die Filiale in der ersten Hälfte 2020 eröffnet. Nach unbestätigten Meldungen soll die Niederlassung neben dem Supermarkt "Sklavenidis" auf der Rodou-Lindou entstehen. Dort wird derzeitig ein größeres Gebäude gebaut.



Der Winter:

Seit 3 Monaten keine Woche ohne Regen. Teilweise sehr heftig. Immer der gleiche Ablauf. Regen mit starkem Wind aus Süden. Nach dem Regen dreht der Wind auf West mit Sturmböen bis 10 Bft. Insgesamt war (ist) der Winter zu kalt und zu feucht. Dem Garten und dem Haus hat das Wetter auf jeden Fall nicht gut getan. Es gibt viel zu tun, falls es den irgendwann mal trocken wird.



Und dann hatte ein Marder wohl noch einen Wutanfall im Motorraum unseres Großen und zerfetzte die Dämmung der Motorhaube.

In der Werkstatt meinten sie das wären Mäuse gewesen. Was natürlich Quatsch ist. Jetzt weiß ich auch warum. Sie konnten mit dem Begriff Marder (κουνάβι) nichts anfangen, da es die Viecher nur in der Gegend von Afandou geben soll.



Dienstag, 8. Oktober 2019

Der Winter kommt

Die ersten Rauchzeichen steigen auf. Es wird wieder ohne Rücksicht auf Verluste Zeug verbrannt, was das Grundstück hergibt.



Ein ganzes Tal mit Rauch verseuchen, kein Problem. Der, der daneben steht, bekommt ja von dem Dreck am Wenigsten mit. Übrigens das gelbe Gebäude neben der Rauchquelle ist ein Kindergarten.


Nach eineinhalb Stunden Irrsinn machten sehr starke Regenfälle dem ganzen ein Ende.
Siehe “Rodiaki”

Dienstag, 23. Juli 2019

Hitze

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich mich über das Gejammere in Deutschland und dem Rest von Mitteleuropa wegen ein paar Tagen Hitzewelle auslasse. Ich kann es einfach nicht mehr hören (Radio, Fernsehen) und lesen (Internet).

Es soll derzeit “tropische Nächte” geben. “Tropische Nächte” heißt in Deutschland eine Nacht, die 20°C nicht unterschreitet. Bei der Temperatur würde ich hier das Fenster zumachen, weil es mir zu kalt wird.

Bei 30°C + x wird empfohlen viel zu trinken, keine körperlichen Anstrengungen usw. Als ob die Menschheit völlig verblödet wäre und das nicht eine Selbstverständlichkeit ist. Aber gut, man kann in den Medien mal wieder eine Sau durchs Dorf treiben, um von den echten Problemen abzulenken. Und damit meine ich nicht den Klimawandel, denn damit hat das nichts zu tun. Heiße und kalte Sommer kenne ich seit meiner Kindheit und ich bin nicht mehr der Jüngste.

Freue mich auf morgen. Wieder keine Wolken am Himmel und voraussichtlich 32°C + x.

Gruß aus Rhodos (18:30 Uhr 33°C).

Freitag, 5. Juli 2019

Hochsommer

Zwar in Afandou bei uns am Haus nicht die 40 Gradmarke geknackt, aber 39 °C reichen auch. Selbst alles, was im Schatten steht, fühlt sich heiß an. Dank der geringen Luftfeuchtigkeit von unter 30 % fängt man im Schatten aber nicht mal groß zu schwitzen an.

Wie schon mal geschrieben, braucht der Körper da natürlich Flüssigkeit. 2 l Wasser sind heute auch schon in den selben geflossen. Den Durst löscht es irgendwann nicht mehr. Im Gegenteil, der Mund wird immer trockner. Jetzt am späten Nachmittag bin ich beim Gin Tonic angelangt. Wunderbar!

Ob heute noch geduscht werden kann, ist die Frage. Der Wasserruck reicht im Moment höchstens zum Füllen des Zahnbechers. In 2 Minuten!

Sonntag, 26. Mai 2019

Rhodos Ende Mai

Wetter

So ganz toll ist das Wetter doch noch nicht. Letzte Woche hatten wir 2 Tage mit Einheitsgrau. Ab und zu kam mal die Sonne durch trübweißen Himmel. Am Ende des zweiten grauen Tags entluden sich ein paar Tropfen Regen. Wie könnte es anders sein, natürlich mit Saharasand. Die Putzerei geht von vorne los. Bin gespannt wie oft noch. Ein Gutes, die Temperaturen sind optimal.

Was passiert so auf der Insel?

Viel interessantes wird in den Medien zur Zeit nicht berichtet, es dreht sich alles um die Wahlen und deren Kandidaten. Weniger um die Europawahl, als um die Kommunalwahlen. Heute (26. Mai) wird der Bürgermeister und dessen Gefolgschaft und der Präfekt der südlichen Ägäis neu gewählt.

Steuern

Seit 20. Mai ist für einen Großteil der Lebensmittel und für Dienstleistungen im gastronomischen Bereich die Mehrwertsteuer von 24 % auf 13 % gesenkt worden.

Infrastruktur

Auf der Insel werden sukzessive 30.400 Lampen der Straßenbeleuchtung durch LED-Leuchtmittel ersetzt. Dadurch entsteht eine Energieeinsparung von 76,11 %.

Überall werden Straßen neu asphaltiert, nur die Zufahrtsstraße nach Afandou nicht.

Das Kraftwerk in Südrhodos ist jetzt voll in Betrieb und produziert 120 MW Strom. Soroni erzeugt weitere 200 MW plus erneuerbare Energien. Der Spitzenbedarf von ca. 230 MW ist somit gedeckt.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Der Sommer schleicht sich an

Jetzt hatten wir tatsächlich wolkenlose Tage. Nachts geht es nicht mehr unter 17°C. Bei Sonnenaufgang sind gleich 20°C erreicht. Tagsüber 25 - 28°C. Wind war die Tage auch nicht mehr angesagt.

Mit vorsichtigem Optimismus wird rund ums Haus alles vom Sand des roten Regens und vom Ruß der winterlichen Holzverfeuerung befreit.

Donnerstag, 18. April 2019

Weil’s gerade zum letzten Beitrag passt …

… und weil ich gerade den Wasserhahn aufdrehte und mal wieder - wie die letzten Wochen des Öfteren - nichts heraus kam, mal eine kleine Bestandsaufnahme.

Wenn man in jeder Beziehung unabhängig ist, fast überall dort leben zu können, wo es einem gefällt, muss man sich bisweilen den Lebensmittelpunkt “Rhodos” innerlich schon sehr schönreden, um nicht irgendwann die Koffer zu packen. Denn dass sich hier umwelttechnisch und infrastrukturmäßig etwas ändert, da warte ich seit Jahrzehnten darauf.

Nachfolgendes betrifft Afandou und drumherum. Wo anders sieht es leider nicht besser aus.

  • Wie gerade erwähnt stundenlange Wasserausfälle in den letzten Wochen. Oft gepaart mit den Stromausfällen, da die Pumpstationen dann nicht liefen.
  • Stromausfälle (geplant wegen irgendwelcher Arbeiten) bald täglich. Wenn man Glück hat dann nur am Morgen und am Nachmittag für ein paar Minuten bis zu einer halben Stunde, wegen Ab- und Aufschaltung gewisser Gebiete. Wenn man Pech hat, gehört man zu diesen Gebieten und hat ab morgens um 7:30 für 7 – 8 Stunden keinen Strom mehr. Bei uns in den letzten 3 Wochen zwei Mal passiert. Freunde in Sichtweite hatten in einer einzigen Woche drei Mal für 8 Stunden keinen Strom.
  • Komplette Blackouts auf der ganzen Insel hatten wir die letzten Monate ebenfalls. Eigentlich unverständlich, da das neue Kraftwerk bei Prasonisi so halbwegs in Betrieb ist. Es ist nur leider so, dass nur mehr 14 oder 15 (ist letztendlich egal) Personen auf der Insel in der Lage sind ein Kraftwerk zu fahren. 2019 gehen davon 7 in Rente. Nachfolgendes Personal nicht in Sicht. Licht aus.
  • Wie ist doch die Führungsriege stolz Mülltrennung eingeführt zu haben. Grüne Tonne Restmüll, blaue Tonne für Plastik, Papier und ALU. Glascontainer gibt es ebenfalls. Eine Sortieranlage besteht. Leider müsste man zu dem Unterfangen der Bevölkerung aber erst das Lesen beibringen, da in jeder Tonne alles drin liegt. Daneben dann noch altes Mobiliar, Bauschutt udgl. Ist die Tonne voll, die der liebe Mitbürger gerade zum Entsorgen ausgewählt hat, schmeißt man seinen Dreck halt daneben.
  • Straßen in der Stadt, die außer ein paar Anliegern keiner befährt, werden stolz saniert. Die in entlegensten Käffern ebenfalls.  In den größten Ortschaften neben Rhodos-Stadt, sprich Archangelos oder Afandou passiert nichts.
    Die Einwohner sind mittlerweile so erbost, dass sie in den Schlaglöcher Olivenbäumchen, Oleander oder sonstiges zur Ermahnung anpflanzen.  Geplatzte Reifen und Unfälle mit Zweirädern, die in die Löcher fahren sind mittlerweile alltäglich.
  • Für den letzten Winter, den ich immer noch nicht ganz für beendet erkläre, kann keiner was. Nur 5 Monate Regen, extreme Feuchtigkeit, Kälte, ein wenig Sonne, darauf wieder starken Wind und das Ganze von vorne muss man erst aus den Knochen und dem Mauerwerk bringen.
    Seit 3 Tagen am Stück haben wir zwar keinen Regen (sehr außergewöhnlich) und der blaue Himmel lacht, nur Temperaturen weit unter 20°C bei 6 Bft in Böen bis 7 Bft laden nicht ein ungeschützt draußen  zu sitzen. In der Nacht  kommen wir immer noch nicht auf mehr als 12- 15°C.

Samstag, 6. April 2019

Frühling?

Meine Frühlingseuphorie war leider etwas verfrüht. Wieder mal Dauerregen. Angesagt für den ganzen Tag und für morgen und Montag und Dienstag und …
Klamm fühlt es sich draußen an (13°C).

Das Orangenfest morgen wird wohl ins Wasser fallen. Letztes Jahr war es am 15. April. Es hatte 30°C. 2017 schwitzten wir dort bereits am 2. April.

Mit den Regentagen kann ich leben. Nur die Bausubstanz und der Garten nimmt die Dauernässe dieses Winters langsam übel. Der Verputz blüht innen an Stellen auf, die man nicht für möglich hält. Ein Problem in fast allen Häusern. Ob Alt- oder Neubau. Und wie lange mediterrane Pflanzen noch im Sumpf stehen können, ist auch fraglich. Die Buschnelken, die letztes Jahr gepflanzt wurden, beginnen zu verfaulen statt zu blühen. Wie es die Aprikosen, die teilweise schon Olivengröße haben, verkraften, weiß ich nicht. Der große Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata), den man nur mit zu viel Wasser umbringen kann, hält sich allerdings noch wacker.

Über Frühling oder Anklopfen des Sommers werde ich erst wieder schreiben, wenn ich mal eine Woche keine Wolke mehr gesehen habe und echte 25°C + x erreicht wurden.

Freitag, 29. März 2019

Schwerer Rückfall in den Winter

Na ja, so schlimm ist es nicht, wir haben immer noch März.

Saßen wir am Mittwochnachmittag noch bei Sonnenschein in einer Strandbar/Kaffee am Afandoustrand, so war es gestern - wie vorhergesagt - ab morgens bewölkt und ab 13 Uhr begann der Dauerregen, der heute noch ganztägig anhalten soll.

Guten Morgen bei 12°C.

Samstag, 23. März 2019

Frühling


Es blüht und grünt überall. Seit einigen Tagen sind wir vom Regen verschont. Bei herrlichem Sonnenschein werden auch die 20°C tagsüber geknackt.



Wenn das alles Aprikosen werden, ist neben dem direkten Verzehr wieder Marmelade angesagt.
Dieses Jahr habe ich den Aprikosenbaum nach Ratschlägen von echten Experten und Recherche im Internet selbst beschnitten. Auch nicht vor dem Winter, sondern kurz vor Austrieb. Hat sich scheinbar gelohnt.

Dienstag, 5. März 2019

Erste Schwalbe gesichtet

Sie macht zwar noch keinen Sommer, aber langsam schleicht sich der Frühling an.

Der Wind hat sich gelegt und in der Sonne wird es schon angenehm warm. So kann es weiter gehen. Dass dem Anfang März noch nicht so ist, weiß ich.

Unser schwarzer Kater scheint auch schon Frühlingsgefühle zu haben. Vor dem Stofftier, von einer Freundin als seine “Frau” gedacht hatte er immer Schiss. Heute …



Donnerstag, 28. Februar 2019

Morgen ist 1. März

Frühtemperatur heute. Mit Windböen bis 8 Bft.

 

Aber klar ist es. Nur was hat man davon? Heute am “Τσικνοπέμπτι” wäre grillen angesagt, aber …?
Am Wochenende wieder wärmer, dafür Regen. Der Kreislauf über den Winter bis dato. Innerhalb ein paar Tagen Regen, Sturm und Sonne, Kälte, Regen, Sturm und Sonne, Kälte …

Sonntag, 24. Februar 2019

Ende Februar

Nach ein paar Wochen wieder auf der Insel.

Das Wetter hat sich nicht großartig geändert. Die ersten Tage waren halbwegs schön mit Temperaturen bis 16°C. Gestern früh allerdings nur 9°C und den ganzen Tag Regenschauer und leichte Gewitter. Heute und am Montag soll sich daran nicht viel ändern. Gut, es immer noch Februar.

Die gute Nachricht. Dieser Winter hat bis dato ohne größere Katastrophen so viel Regen gebracht, dass sich die Grundwasserspeicher und die Stauseen etwas erholt haben. Es sprudeln sogar wieder Quellen, die 3 Jahre oder länger trocken waren.

Durch den Sturm von vor gut 2 Wochen ist an den Stränden im Osten einiges zerstört worden. Gestern war die Straße am Afandoustrand immer noch eher eine Sandbiste mit Schilf und Steinen bedeckt als eine Asphaltstraße.
Andere Straßen ums Dorf kann man als solche nicht mehr bezeichnen. Es interessiert aber scheinbar keinen.

Positives gibt es natürlich auch.
Der Sturm hatte unsere Satellitenschüssel so verstellt, dass kein Empfang mehr möglich war. Einen SAT-Laden im Dorf hatte ich mir scheinbar eingebildet. Nichtsdestotrotz hatte ich nach 20 Minuten und 3 Runden im Dorf 2 Techniker aus Archangelos auf den Dach. Der Chef vom großen Elektroladen im Dorf hing sich ans Telefon und besorgte die Leute.


Bin auch sehr “dankbar”, dass es heute um 8:30 Uhr wieder Strom gab, nachdem er irgendwann in der Nacht ausfiel. Im Haus hatte es bereits auf 18°C abgekühlt (Außentemperatur 11°C). Dann machte es auch nichts mehr aus, dass zusätzlich kein Wasser mehr läuft. Also die Zähne mit Flaschenwasser geputzt und Kaffeewasser für einen Nescafe auf dem Campingkocher heiß gemacht. Wenn es jetzt noch das regnen aufhören würde, wäre es ein richtig gelungener Tag.