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Donnerstag, 22. November 2018

Blackout - die Gründe

Ich fasse mal aus der Presse zusammen.

  • Extremer Personalmangel.
  • Spulen zur Blindleistungskompensation sind seit 3 Jahren nicht installiert. Deshalb die Probleme bei Unterlast im Winter.
  • Eine neue 24 MW Gasturbine und ein Stromerzeuger mit einer Leistung von 25 MW sollen stillgelegt und an einem anderen Standort (nicht Rhodos) betrieben werden.
  • Im August 2018 trat in Soroni bei 3 Generatoren ein Brand auf. 2 Generatoren wurden notdürftig repariert, beim dritten Generator steht die Reparatur noch aus.
  • Die Anlage in Süd-Rhodos ist noch nicht vollständig in Betrieb, da noch nicht alle Tests durchlaufen sind, um Kinderkrankheiten abzustellen. Außerdem soll es einige Mängel und Konstruktionsfehler geben, die beseitigt werden müssen.
  • Die Übertragungsleitungen aus Süd-Rhodos reichen nicht aus, um genügend Leistung vom Kraftwerk auf die Insel zu verteilen.
  • Ganzes Systemdesign fragwürdig.

Sonntag, 18. November 2018

Blackout II

kerzeBeim ersten ausgiebigem Regen bin ich immer auf einen Stromausfall eingestellt. Gestern um 14:15 Uhr war es dann soweit. Licht aus.

Meist ist ein Blitzeinschlag oder ein Kurzschluss bei verdreckten Isolatoren schuld. Sicherungen fliegen und nach ein paar Minuten ist der Strom wieder da. Dass nach gut einer halben Stunde immer noch kein Strom da war, machte mich stutzig. Das Handy klingelte, die Nachbarin dran, sie hatte bei der DEI angerufen. Wieder Blackout auf der ganzen Insel. Es könne bis 17, 18 Uhr dauern, bis wieder mit Elektrizität zu rechnen sei. Ganz toll, um 17 Uhr geht die Sonne unter. Bei geschlossener Wolkendecke wird es noch früher dunkel.

Über das Handynetz hielt ich mich bei die “Rodiaki” auf dem Laufenden. Dort hieß es um 15:50 Uhr, die Generatoren wurden wieder angeworfen und innerhalb einer halben Stunde gäbe es wieder Strom auf der Insel. Es dauerte dann doch bis kurz vor 18 Uhr.
Im Haus hielten die Akkus der 3 Notlampen bis auf einen durch. Der Rest des Hauses wurde mit Kerzen illuminiert.

Da stellt sich mir die Frage, was ist hier los. Im Sommer, wenn die Generatoren an der Grenzlast arbeiten, läuft alles durch, jetzt, wo nur ein Bruchteil des Stroms verbraucht wird, haben wir innerhalb gut einer Woche zwei inselweite Blackouts.
Im Artikel einer Lokalzeitung las ich, dass es im Kraftwerk Soroni an den nötigen Möglichkeiten zur Blindleistungskompensation mangelt. Darf das wahr sein? Eigentlich nicht. Oder liegt es  am Personal, das mit der Steuerung der Kraftwerke – mal freundlich gesagt – überfordert ist. Gebt denen bloß kein Atomkraftwerk in die Hand.

Gruß aus Uganda.

Samstag, 10. November 2018

Blackout 09.11.2018

stromausfallGestern ging um 10:20 Uhr auf der ganzen Insel das Licht aus.

Wegen zu geringer Stromnachfrage (richtig gelesen; zu wenig Strom wurde verbraucht) ging in Soroni ein Generator auf Störung. Die anderen fünf Generatoren solidarisierten sich und streikten dann ebenfalls. Im neuen Kraftwerk bei Katavia arbeitet derzeit erst ein Generator. Der sagte sich allerdings, die ganze Insel ist mir zu viel Last, da trenne ich mich doch lieber vom Netz. Also Rhodos stromlos.

Nach 3 Stunden gelang es die Maschinen wieder hochzufahren und die Insel sukzessive wieder ans Netz zu bringen.

Tja, Kraftwerksmanagement ist keine einfache Sache.

Donnerstag, 7. September 2017

Neues Kraftwerk soll 2018 ans Netz gehen

Man liege gut im Zeitplan und die Arbeiten werden nach und nach abgeschlossen. So heißt es.

Im Frühjahr 2018 soll das neue Kraftwerk bei Prasonisi vollständig ans Netz gehen.

Die 7 Dieselgeneratoren der finnischen Firma Wärtsilä sind bereits installiert. Sie haben eine Gesamtleistung von 115 MW.

Der Invest für das Kraftwerk wird von der PPC (Public Power Corporation) mit 180 Mio. Euro beziffert.

Samstag, 1. Juli 2017

Wassermangel, Stromausfälle

Der Tourist wird es (noch) nicht gravierend merken, aber unter der Bevölkerung herrscht zunehmend Wut und Empörung.

Bald täglich lese ich in der Presse Berichte über Wassermangel in verschiedenen Orten. Und das sind nicht mal Orte, wo der Tourismus das meiste Wasser verbraucht. Wir bei Afandou haben morgens und abends mittlerweile einen Wasserdruck, dass man unter der Dusche hin und her springen muss.

Denn, nach 2 relativ regenarmen Wintern sinkt das Grundwasser immer weiter ab. D. h. es müss(t)en immer neue Brunnen immer tiefer gebohrt werden.
Der Wasserversorger (ΔΕΥΑΡ) hat das, trotz aller Warnungen und vieler Sitzungen mit der Verwaltung von Rhodos, leider etwas “übersehen”. Dass der Gadoura-Staudamm, trotzdem dass er überläuft, noch keinen Tropfen Wasser irgendwohin geliefert hat, kann man eigentlich nicht glauben. Hier wird sich gestritten wer letztendlich die Nutzungsrechte hat. Der Damm wurde von der EU mit 120 Mio. EUR finanziert.

Ich sah schon vor mehr als 2 Jahren, dass Pumpstationen zwischen Haraki und Archangelos und andere Infrastruktur dbzgl. vor sich hingammeln und seinerzeit eigentlich schon wieder unbrauchbar waren.

Das Gleiche gilt bei der Stromversorgung. Das neue Kraftwerk bei Katavia arbeitet immer noch nicht, obwohl es Ende 2015 schon in den Probebetrieb hätte gehen sollen. Bei der derzeitigen Hitzewelle sind Stromausfälle deshalb vorprogrammiert. Soroni mit seinen alten Generatoren, zusätzlichen mobilen Generatoren und Wind- und Sonnenenergie schaffen einfach nicht den Verbrauch durch immer mehr neue Hotels als Energiefresser. Wasserfresser durch unendliche Poolanlagen und Waterparks dito.

Zu leiden hat unter diesen Bedingungen ausschließlich die Bevölkerung von Rhodos.

Während ich diesen Artikel schrieb, haben wir mittlerweile gar kein Wasser mehr aus der Leitung. Und ich musste 2 mal ansetzen wegen Stromausfall.

Nur ein Auszug aus der Presse von vielen.

Samstag, 10. Juni 2017

Im Süden

Gestern wieder etwas das neue Auto einfahren. Runter nach Prasonisi.

Es war voll, aber nicht übervoll. Gut, die Achtziger, wo wir mit Freunden noch die ganze Landzunge für uns alleine hatten, sind vorbei. Aber dem Tanz der Segel der Kitesurfer zu folgen hat auch etwas.



Der obligatorische Blick zum neuen Kraftwerk darf nicht fehlen. Geht was voran oder nicht? Auf jeden Fall parkten eine Menge PKW von Arbeitern dort.



Zurück ging es über Embona, wo wir wieder bei Speis, Trank und Gesellschaft bei Kiriakos im “Embona View” hängen blieben. Hängen blieben auch dunkle Wolken über dem Ataviros. Der Rest der Insel war mal ausnahmsweise wolkenfrei.

Donnerstag, 2. März 2017

Strom aus dem Süden?

Anfang 2016 hieß es, im Herbst geht das Kraftwerk bei Prassonisi ans Netz. So wie der Bau voran ging, konnte man es glauben.
Ein Jahr danach ein trauriger Anblick. Baufortschritt im Schneckentempo.

Jetzt heißt es das Kraftwerk geht 2018 in Betrieb. “Die letzte Saison, wo es zu Problemen kommen könnte”. So sagen die Verantwortlichen.

Wie lange berichte ich jetzt schon im Blog über den Bau eines neuen, zusätzlichen Kraftwerks? Seit 2009! Und das war sicher nicht der Beginn der Planungsphase.

Aber wir Deutschen dürfen nicht reden. Siehe “BER” und dieser Fiedelpalast in Hamburg.

Sonntag, 22. Januar 2017

Industriedenkmal?

Wie angekündigt nahmen wir heute das neue Kraftwerk wieder mal in Augenschein.

Für das, dass es im Herbst 2016 in den Probebetrieb hätte gehen sollen, machte das Ganze einen eher traurigen Eindruck. Letztes Jahr waren wir fast zur gleichen Jahreszeit ebenfalls an einem Sonntag dort. Es herrschte rege Betriebsamkeit. Es wurde gearbeitet. Heute? 2 Miniwachhundehunde trauten sich auf 20 Meter an uns heran, ansonsten keine Aktivitäten.
Gut der große Treibstoffbehälter steht, zeigt aber schon wieder den ersten Rost.

Der Containerfriedhof. Wie letztes Jahr.

Der Rückweg führte uns über Apolakia. Dort etwas Leben im Dorf. 3 Tavernen geöffnet. Die "Kundschaft" überall eher die Betreiber oder Freunde bei einem Tee oder einer Tasse Kaffee. Eine Taverne, die wir kannten, steuerten wir an. Es war dann erstaunlich, obwohl wir die einzigen Gäste waren, dass es frischen Salat, Pitaroudia, Schweinekotelett, Klefitoko, Souvlaki und gegrilltes Hühnerfilet gab. Das Fleisch mit Pommes aus Kartoffeln der Region und Pligouri. Die Freunde mögen letzteres nicht. Ich aß es von allen am Tisch.

Zurück dann über Genadi.

Landschaft, Natur? Es rührt sich langsam etwas. Ein paar bunte Blümchen am Wegesrand, mehr nicht. Dass im letzten Sommer einiges an Bäumen vor Apolakia den Flammen zum Opfer fiel, musste ich leider erst jetzt feststellen.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Stinksauer!

Die Pellkartoffeln und die Eier für einen Kartoffelsalat kochen gerade auf dem Herd. Der Backofen ist für ein Bierdosenhuhn vorheizt ...

16:30 Uhr erneuter Stromausfall für 35 Minuten. Der zweite heute.

Wie es die Kartoffeln und Eier aufnehmen halbgar weiter gekocht zu werden, wird sich zeigen.

Ich schreibe gerade, Strom wieder für 3 Minuten weg.
Die USV am PC hat es gebrückt. Vor Anschalten des stabilen Netzes jedes mal 2 - 3 mal ein kurzes Aufblinken für so 500 ms. Wie im vorigen Beitrag geschrieben, die Geräte werden es "danken".

Welche Autodidakten, die einmal einen Phasenprüfer in der Hand hatten, sind bei der DEI eigentlich am Werk.

*      Gut, dann zum x-ten mal dieser Tage, netzabhängige Uhren wieder einstellen, warten bis sich die Funksteuerung der Heizung wieder synchronisiert hat, Internet-Radios wieder starten, Entfeuchter im Apothiki wieder starten und hoffen, dass man das Abendessen fertig bekommt.

Man kann wirklich nur mehr den Kopf schütteln, welche Netzinfrastruktur hier verbaut wurde.


Ich könnte ...

18:45 wieder Stromstromausfall für 2 Minuten. Wieder zurück zum Punkt mit *


Es ist 19:15 siehe 18:45

Eine Unverschämtheit!

Ein Wort zur Stromversorgung

Dei_logo1pngDiesen Winter sind die Stromausfälle wieder mal extrem nervend.

Alleine von Dienstagabend bis gerade eben 5 Stromausfälle von 10 - 30 Minuten. Der Stromausfall am Dienstagabend war einem Gewitter geschuldet, die anderen fast immer von DEI wegen irgendwelcher Erneuerungs- oder Wartungsarbeiten geplant, aber zumindest in unserer Gegend nicht vorher kommuniziert. Im Dezember hatten wir neben kürzeren Ausfällen 2 mal eine Abschaltung von 8 - 15 Uhr.

Der Nichtbetroffene wird sagen, wo liegt das Problem?
Nur bei jedem Stromausfall fragt man sich sofort, wie lange wird er dauern? 5 Minuten oder - wie auch schon gehabt - 17 Stunden am Stück.
Im Sommer hat man das Problem mit den Kühlschränken, im Winter mit der Heizung. In manchen Gegenden fällt dann auch noch die Wasserversorgung aus, weil die Pumpen ohne Strom sind.

Als nächstes kommen die technischen Probleme. Bei Wiederaufschaltung entstehen nicht selten Spannungsspitzen, die manche Geräte mit ihrem Ableben quittieren. Von Router bis Wäschetrockner war bei uns dbzgl. schon alles dabei. Mittlerweile haben wir alle teuren und wichtigen Geräte mit Überspannungsschutz bzw. den PC und Peripherie mit einer USV versehen. 3 batteriegepufferte Leuchten sind im Haus verteilt, zumindest für den morgendlichen Kaffee steht ein Gaskocher bereit.

Von der Inbetriebnahme des zweiten Kraftwerks bei Prasonisi hört man in den Medien gar nichts mehr. Nächstes Wochenende schaue ich mir den Baufortschritt vielleicht mal wieder persönlich an.

Mittwoch, 30. November 2016

Letzter Tag im November

Eigentlich wollte ich heute morgen über den Regen der letzten beiden Tage schreiben, aber ein Stromausfall von 8 - 13:30 Uhr kam dazwischen. War wegen Wartungsarbeiten jetzt der zweite innerhalb gut 2 Wochen. Der erste war noch etwas länger.
Kurz zum Regen. Er hat der Natur sehr gut getan. War mehr als nur 3 Tropfen.

Ohne Strom? Keine Heizung, kein gar nichts, stille im Haus.
Wir sind dann nach dem Kaffeekochen auf dem Campingkocher und etwas Frühstück losgefahren, um uns im Auto etwas aufzuwärmen und dann zu einem Freund am Strand gefahren, wo wir in der Sonne sitzen konnten.

Dabei sind ein paar Fotos entstanden. Afandou-Strand und Faliraki von oben.

 

 

 

 

 

 

Samstag, 2. Juli 2016

Rabatt auf Strom

Seit dem 01.07.2016 gewährt die Elektrizitätsgesellschaft ΔΕΗ Kunden, die ihre Stromrechnungen pünktlich bezahlen, 15 % Rabatt.

Der Rabatt bezieht sich natürlich nur auf die Stromkosten und nicht auf die ebenfalls in der Rechnung enthaltenen Gebühren wie Gemeindeabgaben und Fernsehgebühr.

Quelle: ΔΕΗ

Montag, 11. Januar 2016

Kraftwerk Prasonisi

Gestern Vormittag startete ich mit einem Freund einen Ausflug um die Insel. Uns interessierte vor allen Dingen, wie weit der Bau des neuen Kraftwerks zwischen Katavia und Prasonisi voran geht.
Zuletzt war ich vor (?) 2 Jahren dort. Damals stand das Stahlgerüst einer Halle. Sonst nichts. Es vergingen, wie im Blog berichtet, viele Jahre wegen der Suche des Standorts, des Planfeststellungsverfahrens und Klagen von Umweltschützern. Jetzt scheint das Projekt wirklich voran zu gehen. Selbst gestern am Sonntag wurde auf dem Gelände gearbeitet.

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Auf einem Nachbargelände sind dutzende Container gelagert. Vermutlich das ganze technische Equipment, das noch verbaut wird.

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Auf der Fahrt in den Süden fielen aber auch sehr viele neue Solarfelder und Windräder auf. Also wird auch auf diesem Gebiet etwas gemacht.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Kraftwerksbau geht voran

strommastLt. Rodiaki geht der Bau des neuen Kraftwerks bei Katavia voran. Die Generatoren sind bereits geliefert. Es ist geplant, dass das Kraftwerk im September 2016 ans Netz geht.

Freitag, 14. November 2014

Abgesoffen

Gestern am späten Abend und in der Nacht haben uns die ersten schweren Gewitter dieses Winters mit sintflutartigem Regen heimgesucht. Wie es im Einzelnen aussieht kann ich mangels Informationen noch nicht sagen. Kalithies und Afandou müssen wieder überschwemmt gewesen sein. Wie es in Rhodos Stadt zu ging kann man dem Video entnehmen. Lt. “Rodiaki” ist die Straße zum Flughafen bei Tsairi gesperrt, da ein ein Felsen die Straße blockiert.

In Haus und Garten ist soweit alles i. O. Gut, im Wintergarten hat das Abflußsystem kapituliert und der Aprikosenbaum hat die Hälfte seiner Blätter ums Haus verstreut, aber das sind Peanuts.
Die Nacht war relativ lang, da gegen 20 Uhr durch einen Blitzeinschlag der Strom ausfiel. Nachdem dann die Batterien der Notbeleuchtung leer waren, war schlafen angesagt.

Im Moment regnet es stark. Nachmittags soll es wieder heftig werden. Mal sehen.


9 Uhr

Eine Minute nach Absetzen der letzten Nachricht Stromausfall von einer halben Stunde und wieder eine Stunde Wolkenbruch.
Jetzt weiß ich auch warum trotz mäßigem Wind, der die Gewitter begleitet, überall Blätter herumliegen und ein Fensterladen aus dem Aufhalter gerissen wurde. Der Nachbar sagte, dass in der Nacht ein Wirbelsturm übers Gehöft fegte.

Samstag, 4. Oktober 2014

Stromausfall

Mal wieder Stromausfall auf der ganzen Insel. Von 5:15 Uhr bis ca. 9 Uhr heute Morgen.

Ein Generator in Soroni ging auf Störung, was zur Folge hatte, dass sich die anderen vier Generatoren ebenfalls abschalteten.

Sonntag, 18. Mai 2014

Zweites Kraftwerk?

Laut lokaler Presse ist endlich die Baugenehmigung für das neue Kraftwerk bei Katavia erteilt.

Gebe das mal kommentarlos weiter. Der erste Beitrag zu diesem Thema im Blog erfolgte 2009.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Energieverbrauch

soroni_02Hier eine ganz interessante Tabelle zum Verlauf des Energieverbrauchs über die Jahre.

Im Jahr 2013 stagnierte bzw. fiel der Verbrauch vermutlich aufgrund der “Krise”.

Jahr / Verbrauch in MWh

1996  393.205
1997  424.684
1998  465.816
1999  503.812
2000  551.009
2001  584.018
2002  604.954
2003  650.025
2004  662.419
2005  675.755
2006  700.045
2007  743.161
2008  760.561
2009  761.421
2010  764.593
2011  782.360
2012  789.631
2013  757.000

Anteil der erneuerbaren Energien:

Jahr / MWh / Anteil am Energieverbrauch

2008  31.594  4,15 %
2009  46.207  6,07 %
2010  54.913  7,18 %
2011  62.157  7,94 %
2012  70.717  8,96 %
2013  93.962  12,41 %

Die Leistung der erneuerbaren Energien verteilt sich auf 17 MW Fotovoltaik-Anlagen und 49 MW Windparks.

Samstag, 23. November 2013

Wieder online

So, jetzt hatten wir in unserer Gegend innerhalb von 24 Stunden insgesamt 21 Stunden keinen Strom. Ich will nicht über die ΔΕΗ schimpfen, aber das ist für ein Land in EUROPA schon heftig.
Gerade kochen 2 kg Fleisch für die Katzen. Das Fleisch hatte ich schon am Donnerstag für gestern Abend aufgetaut. Es sollte die Basis für viele Töpfchen Giouvetsi werden. Ich traue der Sache nicht mehr. Aber es gibt viel Schlimmeres, deshalb beklage ich mich nicht.

Da keiner sagen konnte, ob wir heute Abend wieder Strom haben, war ich gerade in unserem Baumarkt und habe noch einen kleinen Gaskocher gekauft. Für ein warmes Süppchen. Eine Gaslampe wollte ich auch – ausverkauft. Vor mir 2 Kunden. Der eine 3 LED-Notstromleuchten, der andere eine.


Meinungen der Griechen zu der Katastrophe:

Die beiden Toten …

Bei aller Anteilnahme, fragt man sich, wie man so töricht sein konnte, mitten im größten Unwetter über die Brücke zwischen Kremasti und dem Flughafen zu fahren. Es war bereits alles überschwemmt. Die meisten Leser werden den Fluß nur als ausgetrocknetes Kiesbett kennen.

Grundsätzlich …

Man ist schon etwas erbost, dass alles dafür getan wird, dass die Touristen im Sommer es bequem und luxuriös - wie sie sich ausdrücken - haben, aber für die eigene Bevölkerung zum Schutz vor Katastrophen dieser Art, so gut wie nichts gemacht wird.

Dem kann ich mich in gewisser Weise anschließen. Nur … einesteils selbst schuld, genau so wie in Deutschland. Dort wo früher Bäche ihre Wege suchten, heute Häuser und Straßen. Häuser werden in Flußbette und Niederungen gebaut, nur weil man dort Grund hat. Die Altvorderen wussten schon, warum sie in solchen Gebieten nicht bauten.


Hier noch ein ein paar Bilder zum Zustand mancher Straßen. Es wird Monate dauern alle Schäden zu beseitigen. Falls überhaupt etwas passiert.


Eigene Bilder gibt es noch nicht. Wir waren zu sehr mit unseren eigenen (im Verhältnis kleinen) Problemen beschäftigt.

Gekocht wird heute auch nicht. Ich traue der Stabilität des Netzes noch nicht. Will nicht wieder etwas Halbfertiges wegwerfen. Ein aufgetautes Süppchen tut es auch.


Noch ein Wort zum Wetter:

Mittags zog es wieder Richtung Norden und Osten schwarz zu. Es blieb aber in Afandou beim Donnergrollen aus der Ferne. In Rhodos-Stadt und selbst in ein paar Kilometer Entfernung in Faliraki gab es ein Paar starke Regengüße. Ein Gutes, es war nie kalt. Weder während dem Unwetter noch heute. Heute sogar 22 Grad tagsüber. Jetzt geht es gegen 17 Grad.


Makaber, aber wahr … währen nicht Menschen zu Tode gekommen, hätte man von der ganzen Sache in Deutschland nichts erfahren (siehe größere Regenkatastrophe 2011). Jetzt aber stürzen sich die Medien darauf.

Schon wieder Stromausfall

Nur die USV hält mich noch ein paar Minuten am Netz.

Schwarz wird es auch schon wieder.

Bis demnächst.