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Samstag, 1. Juli 2017

Wassermangel, Stromausfälle

Der Tourist wird es (noch) nicht gravierend merken, aber unter der Bevölkerung herrscht zunehmend Wut und Empörung.

Bald täglich lese ich in der Presse Berichte über Wassermangel in verschiedenen Orten. Und das sind nicht mal Orte, wo der Tourismus das meiste Wasser verbraucht. Wir bei Afandou haben morgens und abends mittlerweile einen Wasserdruck, dass man unter der Dusche hin und her springen muss.

Denn, nach 2 relativ regenarmen Wintern sinkt das Grundwasser immer weiter ab. D. h. es müss(t)en immer neue Brunnen immer tiefer gebohrt werden.
Der Wasserversorger (ΔΕΥΑΡ) hat das, trotz aller Warnungen und vieler Sitzungen mit der Verwaltung von Rhodos, leider etwas “übersehen”. Dass der Gadoura-Staudamm, trotzdem dass er überläuft, noch keinen Tropfen Wasser irgendwohin geliefert hat, kann man eigentlich nicht glauben. Hier wird sich gestritten wer letztendlich die Nutzungsrechte hat. Der Damm wurde von der EU mit 120 Mio. EUR finanziert.

Ich sah schon vor mehr als 2 Jahren, dass Pumpstationen zwischen Haraki und Archangelos und andere Infrastruktur dbzgl. vor sich hingammeln und seinerzeit eigentlich schon wieder unbrauchbar waren.

Das Gleiche gilt bei der Stromversorgung. Das neue Kraftwerk bei Katavia arbeitet immer noch nicht, obwohl es Ende 2015 schon in den Probebetrieb hätte gehen sollen. Bei der derzeitigen Hitzewelle sind Stromausfälle deshalb vorprogrammiert. Soroni mit seinen alten Generatoren, zusätzlichen mobilen Generatoren und Wind- und Sonnenenergie schaffen einfach nicht den Verbrauch durch immer mehr neue Hotels als Energiefresser. Wasserfresser durch unendliche Poolanlagen und Waterparks dito.

Zu leiden hat unter diesen Bedingungen ausschließlich die Bevölkerung von Rhodos.

Während ich diesen Artikel schrieb, haben wir mittlerweile gar kein Wasser mehr aus der Leitung. Und ich musste 2 mal ansetzen wegen Stromausfall.

Nur ein Auszug aus der Presse von vielen.

Samstag, 10. Juni 2017

Im Süden

Gestern wieder etwas das neue Auto einfahren. Runter nach Prasonisi.

Es war voll, aber nicht übervoll. Gut, die Achtziger, wo wir mit Freunden noch die ganze Landzunge für uns alleine hatten, sind vorbei. Aber dem Tanz der Segel der Kitesurfer zu folgen hat auch etwas.



Der obligatorische Blick zum neuen Kraftwerk darf nicht fehlen. Geht was voran oder nicht? Auf jeden Fall parkten eine Menge PKW von Arbeitern dort.



Zurück ging es über Embona, wo wir wieder bei Speis, Trank und Gesellschaft bei Kiriakos im “Embona View” hängen blieben. Hängen blieben auch dunkle Wolken über dem Ataviros. Der Rest der Insel war mal ausnahmsweise wolkenfrei.

Donnerstag, 2. März 2017

Strom aus dem Süden?

Anfang 2016 hieß es, im Herbst geht das Kraftwerk bei Prassonisi ans Netz. So wie der Bau voran ging, konnte man es glauben.
Ein Jahr danach ein trauriger Anblick. Baufortschritt im Schneckentempo.

Jetzt heißt es das Kraftwerk geht 2018 in Betrieb. “Die letzte Saison, wo es zu Problemen kommen könnte”. So sagen die Verantwortlichen.

Wie lange berichte ich jetzt schon im Blog über den Bau eines neuen, zusätzlichen Kraftwerks? Seit 2009! Und das war sicher nicht der Beginn der Planungsphase.

Aber wir Deutschen dürfen nicht reden. Siehe “BER” und dieser Fiedelpalast in Hamburg.

Sonntag, 22. Januar 2017

Industriedenkmal?

Wie angekündigt nahmen wir heute das neue Kraftwerk wieder mal in Augenschein.

Für das, dass es im Herbst 2016 in den Probebetrieb hätte gehen sollen, machte das Ganze einen eher traurigen Eindruck. Letztes Jahr waren wir fast zur gleichen Jahreszeit ebenfalls an einem Sonntag dort. Es herrschte rege Betriebsamkeit. Es wurde gearbeitet. Heute? 2 Miniwachhundehunde trauten sich auf 20 Meter an uns heran, ansonsten keine Aktivitäten.
Gut der große Treibstoffbehälter steht, zeigt aber schon wieder den ersten Rost.

Der Containerfriedhof. Wie letztes Jahr.

Der Rückweg führte uns über Apolakia. Dort etwas Leben im Dorf. 3 Tavernen geöffnet. Die "Kundschaft" überall eher die Betreiber oder Freunde bei einem Tee oder einer Tasse Kaffee. Eine Taverne, die wir kannten, steuerten wir an. Es war dann erstaunlich, obwohl wir die einzigen Gäste waren, dass es frischen Salat, Pitaroudia, Schweinekotelett, Klefitoko, Souvlaki und gegrilltes Hühnerfilet gab. Das Fleisch mit Pommes aus Kartoffeln der Region und Pligouri. Die Freunde mögen letzteres nicht. Ich aß es von allen am Tisch.

Zurück dann über Genadi.

Landschaft, Natur? Es rührt sich langsam etwas. Ein paar bunte Blümchen am Wegesrand, mehr nicht. Dass im letzten Sommer einiges an Bäumen vor Apolakia den Flammen zum Opfer fiel, musste ich leider erst jetzt feststellen.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Stinksauer!

Die Pellkartoffeln und die Eier für einen Kartoffelsalat kochen gerade auf dem Herd. Der Backofen ist für ein Bierdosenhuhn vorheizt ...

16:30 Uhr erneuter Stromausfall für 35 Minuten. Der zweite heute.

Wie es die Kartoffeln und Eier aufnehmen halbgar weiter gekocht zu werden, wird sich zeigen.

Ich schreibe gerade, Strom wieder für 3 Minuten weg.
Die USV am PC hat es gebrückt. Vor Anschalten des stabilen Netzes jedes mal 2 - 3 mal ein kurzes Aufblinken für so 500 ms. Wie im vorigen Beitrag geschrieben, die Geräte werden es "danken".

Welche Autodidakten, die einmal einen Phasenprüfer in der Hand hatten, sind bei der DEI eigentlich am Werk.

*      Gut, dann zum x-ten mal dieser Tage, netzabhängige Uhren wieder einstellen, warten bis sich die Funksteuerung der Heizung wieder synchronisiert hat, Internet-Radios wieder starten, Entfeuchter im Apothiki wieder starten und hoffen, dass man das Abendessen fertig bekommt.

Man kann wirklich nur mehr den Kopf schütteln, welche Netzinfrastruktur hier verbaut wurde.


Ich könnte ...

18:45 wieder Stromstromausfall für 2 Minuten. Wieder zurück zum Punkt mit *


Es ist 19:15 siehe 18:45

Eine Unverschämtheit!

Ein Wort zur Stromversorgung

Dei_logo1pngDiesen Winter sind die Stromausfälle wieder mal extrem nervend.

Alleine von Dienstagabend bis gerade eben 5 Stromausfälle von 10 - 30 Minuten. Der Stromausfall am Dienstagabend war einem Gewitter geschuldet, die anderen fast immer von DEI wegen irgendwelcher Erneuerungs- oder Wartungsarbeiten geplant, aber zumindest in unserer Gegend nicht vorher kommuniziert. Im Dezember hatten wir neben kürzeren Ausfällen 2 mal eine Abschaltung von 8 - 15 Uhr.

Der Nichtbetroffene wird sagen, wo liegt das Problem?
Nur bei jedem Stromausfall fragt man sich sofort, wie lange wird er dauern? 5 Minuten oder - wie auch schon gehabt - 17 Stunden am Stück.
Im Sommer hat man das Problem mit den Kühlschränken, im Winter mit der Heizung. In manchen Gegenden fällt dann auch noch die Wasserversorgung aus, weil die Pumpen ohne Strom sind.

Als nächstes kommen die technischen Probleme. Bei Wiederaufschaltung entstehen nicht selten Spannungsspitzen, die manche Geräte mit ihrem Ableben quittieren. Von Router bis Wäschetrockner war bei uns dbzgl. schon alles dabei. Mittlerweile haben wir alle teuren und wichtigen Geräte mit Überspannungsschutz bzw. den PC und Peripherie mit einer USV versehen. 3 batteriegepufferte Leuchten sind im Haus verteilt, zumindest für den morgendlichen Kaffee steht ein Gaskocher bereit.

Von der Inbetriebnahme des zweiten Kraftwerks bei Prasonisi hört man in den Medien gar nichts mehr. Nächstes Wochenende schaue ich mir den Baufortschritt vielleicht mal wieder persönlich an.

Mittwoch, 30. November 2016

Letzter Tag im November

Eigentlich wollte ich heute morgen über den Regen der letzten beiden Tage schreiben, aber ein Stromausfall von 8 - 13:30 Uhr kam dazwischen. War wegen Wartungsarbeiten jetzt der zweite innerhalb gut 2 Wochen. Der erste war noch etwas länger.
Kurz zum Regen. Er hat der Natur sehr gut getan. War mehr als nur 3 Tropfen.

Ohne Strom? Keine Heizung, kein gar nichts, stille im Haus.
Wir sind dann nach dem Kaffeekochen auf dem Campingkocher und etwas Frühstück losgefahren, um uns im Auto etwas aufzuwärmen und dann zu einem Freund am Strand gefahren, wo wir in der Sonne sitzen konnten.

Dabei sind ein paar Fotos entstanden. Afandou-Strand und Faliraki von oben.

 

 

 

 

 

 

Samstag, 2. Juli 2016

Rabatt auf Strom

Seit dem 01.07.2016 gewährt die Elektrizitätsgesellschaft ΔΕΗ Kunden, die ihre Stromrechnungen pünktlich bezahlen, 15 % Rabatt.

Der Rabatt bezieht sich natürlich nur auf die Stromkosten und nicht auf die ebenfalls in der Rechnung enthaltenen Gebühren wie Gemeindeabgaben und Fernsehgebühr.

Quelle: ΔΕΗ

Montag, 11. Januar 2016

Kraftwerk Prasonisi

Gestern Vormittag startete ich mit einem Freund einen Ausflug um die Insel. Uns interessierte vor allen Dingen, wie weit der Bau des neuen Kraftwerks zwischen Katavia und Prasonisi voran geht.
Zuletzt war ich vor (?) 2 Jahren dort. Damals stand das Stahlgerüst einer Halle. Sonst nichts. Es vergingen, wie im Blog berichtet, viele Jahre wegen der Suche des Standorts, des Planfeststellungsverfahrens und Klagen von Umweltschützern. Jetzt scheint das Projekt wirklich voran zu gehen. Selbst gestern am Sonntag wurde auf dem Gelände gearbeitet.

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Auf einem Nachbargelände sind dutzende Container gelagert. Vermutlich das ganze technische Equipment, das noch verbaut wird.

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Auf der Fahrt in den Süden fielen aber auch sehr viele neue Solarfelder und Windräder auf. Also wird auch auf diesem Gebiet etwas gemacht.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Kraftwerksbau geht voran

strommastLt. Rodiaki geht der Bau des neuen Kraftwerks bei Katavia voran. Die Generatoren sind bereits geliefert. Es ist geplant, dass das Kraftwerk im September 2016 ans Netz geht.

Freitag, 14. November 2014

Abgesoffen

Gestern am späten Abend und in der Nacht haben uns die ersten schweren Gewitter dieses Winters mit sintflutartigem Regen heimgesucht. Wie es im Einzelnen aussieht kann ich mangels Informationen noch nicht sagen. Kalithies und Afandou müssen wieder überschwemmt gewesen sein. Wie es in Rhodos Stadt zu ging kann man dem Video entnehmen. Lt. “Rodiaki” ist die Straße zum Flughafen bei Tsairi gesperrt, da ein ein Felsen die Straße blockiert.

In Haus und Garten ist soweit alles i. O. Gut, im Wintergarten hat das Abflußsystem kapituliert und der Aprikosenbaum hat die Hälfte seiner Blätter ums Haus verstreut, aber das sind Peanuts.
Die Nacht war relativ lang, da gegen 20 Uhr durch einen Blitzeinschlag der Strom ausfiel. Nachdem dann die Batterien der Notbeleuchtung leer waren, war schlafen angesagt.

Im Moment regnet es stark. Nachmittags soll es wieder heftig werden. Mal sehen.


9 Uhr

Eine Minute nach Absetzen der letzten Nachricht Stromausfall von einer halben Stunde und wieder eine Stunde Wolkenbruch.
Jetzt weiß ich auch warum trotz mäßigem Wind, der die Gewitter begleitet, überall Blätter herumliegen und ein Fensterladen aus dem Aufhalter gerissen wurde. Der Nachbar sagte, dass in der Nacht ein Wirbelsturm übers Gehöft fegte.

Samstag, 4. Oktober 2014

Stromausfall

Mal wieder Stromausfall auf der ganzen Insel. Von 5:15 Uhr bis ca. 9 Uhr heute Morgen.

Ein Generator in Soroni ging auf Störung, was zur Folge hatte, dass sich die anderen vier Generatoren ebenfalls abschalteten.

Sonntag, 18. Mai 2014

Zweites Kraftwerk?

Laut lokaler Presse ist endlich die Baugenehmigung für das neue Kraftwerk bei Katavia erteilt.

Gebe das mal kommentarlos weiter. Der erste Beitrag zu diesem Thema im Blog erfolgte 2009.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Energieverbrauch

soroni_02Hier eine ganz interessante Tabelle zum Verlauf des Energieverbrauchs über die Jahre.

Im Jahr 2013 stagnierte bzw. fiel der Verbrauch vermutlich aufgrund der “Krise”.

Jahr / Verbrauch in MWh

1996  393.205
1997  424.684
1998  465.816
1999  503.812
2000  551.009
2001  584.018
2002  604.954
2003  650.025
2004  662.419
2005  675.755
2006  700.045
2007  743.161
2008  760.561
2009  761.421
2010  764.593
2011  782.360
2012  789.631
2013  757.000

Anteil der erneuerbaren Energien:

Jahr / MWh / Anteil am Energieverbrauch

2008  31.594  4,15 %
2009  46.207  6,07 %
2010  54.913  7,18 %
2011  62.157  7,94 %
2012  70.717  8,96 %
2013  93.962  12,41 %

Die Leistung der erneuerbaren Energien verteilt sich auf 17 MW Fotovoltaik-Anlagen und 49 MW Windparks.

Samstag, 23. November 2013

Wieder online

So, jetzt hatten wir in unserer Gegend innerhalb von 24 Stunden insgesamt 21 Stunden keinen Strom. Ich will nicht über die ΔΕΗ schimpfen, aber das ist für ein Land in EUROPA schon heftig.
Gerade kochen 2 kg Fleisch für die Katzen. Das Fleisch hatte ich schon am Donnerstag für gestern Abend aufgetaut. Es sollte die Basis für viele Töpfchen Giouvetsi werden. Ich traue der Sache nicht mehr. Aber es gibt viel Schlimmeres, deshalb beklage ich mich nicht.

Da keiner sagen konnte, ob wir heute Abend wieder Strom haben, war ich gerade in unserem Baumarkt und habe noch einen kleinen Gaskocher gekauft. Für ein warmes Süppchen. Eine Gaslampe wollte ich auch – ausverkauft. Vor mir 2 Kunden. Der eine 3 LED-Notstromleuchten, der andere eine.


Meinungen der Griechen zu der Katastrophe:

Die beiden Toten …

Bei aller Anteilnahme, fragt man sich, wie man so töricht sein konnte, mitten im größten Unwetter über die Brücke zwischen Kremasti und dem Flughafen zu fahren. Es war bereits alles überschwemmt. Die meisten Leser werden den Fluß nur als ausgetrocknetes Kiesbett kennen.

Grundsätzlich …

Man ist schon etwas erbost, dass alles dafür getan wird, dass die Touristen im Sommer es bequem und luxuriös - wie sie sich ausdrücken - haben, aber für die eigene Bevölkerung zum Schutz vor Katastrophen dieser Art, so gut wie nichts gemacht wird.

Dem kann ich mich in gewisser Weise anschließen. Nur … einesteils selbst schuld, genau so wie in Deutschland. Dort wo früher Bäche ihre Wege suchten, heute Häuser und Straßen. Häuser werden in Flußbette und Niederungen gebaut, nur weil man dort Grund hat. Die Altvorderen wussten schon, warum sie in solchen Gebieten nicht bauten.


Hier noch ein ein paar Bilder zum Zustand mancher Straßen. Es wird Monate dauern alle Schäden zu beseitigen. Falls überhaupt etwas passiert.


Eigene Bilder gibt es noch nicht. Wir waren zu sehr mit unseren eigenen (im Verhältnis kleinen) Problemen beschäftigt.

Gekocht wird heute auch nicht. Ich traue der Stabilität des Netzes noch nicht. Will nicht wieder etwas Halbfertiges wegwerfen. Ein aufgetautes Süppchen tut es auch.


Noch ein Wort zum Wetter:

Mittags zog es wieder Richtung Norden und Osten schwarz zu. Es blieb aber in Afandou beim Donnergrollen aus der Ferne. In Rhodos-Stadt und selbst in ein paar Kilometer Entfernung in Faliraki gab es ein Paar starke Regengüße. Ein Gutes, es war nie kalt. Weder während dem Unwetter noch heute. Heute sogar 22 Grad tagsüber. Jetzt geht es gegen 17 Grad.


Makaber, aber wahr … währen nicht Menschen zu Tode gekommen, hätte man von der ganzen Sache in Deutschland nichts erfahren (siehe größere Regenkatastrophe 2011). Jetzt aber stürzen sich die Medien darauf.

Schon wieder Stromausfall

Nur die USV hält mich noch ein paar Minuten am Netz.

Schwarz wird es auch schon wieder.

Bis demnächst.

Mittwoch, 6. November 2013

Neues Kraftwerk

Nach erneuter Umweltverträglichkeitsprüfung soll nun doch ein neues Kraftwerk gebaut werden. Der Standort wird, wie in früherer Planung entschieden, in der Nähe von Katavia sein. Die Planungen zogen sich seit 1990 hin.
Das Kraftwerk wird mit schwefelarmem Öl betrieben werden und soll auch für Erdgas geeignet sein. Die Leistung wird 115,4 MW betragen. Das Investitionsvolumen beträgt 180 Mio. EUR.

Dienstag, 20. August 2013

Stromversorgung zum(?)

Die Stromversorgung von Rhodos. Eines meiner Lieblingsthemen. Warum? Dass der Strom aus der Steckdose kommt, ist heute für jeden so selbstverständlich geworden wie das tägliche Brot. Dass etwas essentielles fehlt, merkt man erst wenn er nicht mehr fließt.
So geschehen am 13. Aug. auf Santorin, wo im Kraftwerk ein Generator explodierte, den zweiten Generator in Brand setzte und die Insel für einige Tage im dunklen saß. Es dauerte eine Woche bis die Stromversorgung wieder komplett hergestellt war.

Aufgeschreckt durch dieses Ereignis fiel den Verantwortlichen wieder die Stromversorgung von Rhodos bzw. den ganzen griechischen Inseln ein.  Und prompt keimt eine neue Idee auf, ja ist eigentlich schon beschlossene Sache. Man vernetze die ganzen Inseln per Unterseekabel mit dem Festland. Wie es sich liest, bedeutet dies das absolut endgültige Ende für ein zweites Kraftwerkes auf Rhodos.

Wie viele Jahrzehnte wird die Planung für dieses Vorhaben wieder dauern? Und wie will man auf dem Festland den zusätzlichen Strombedarf decken?

Ich glaube ich kaufe mir doch einen Generator.


Kommentar zum Kommentar von Valentina 

Damit es gut sichtbar ist, möchte ich meine Meinung dazu hier kund tun, denn wedeln mit dem grünen Fähnchen, ein paar neue Kühlschränke  und geschlossene Türen lösen das Problem nicht. Übrigens ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Strom als ein leerer.

  • Dass man sparsam mit dem Strom umgehen sollte, versteht sich von selbst.
  • Die Rodier kämen im Sommer, sicher auch mit Soroni zurecht, wenn nicht die doppelte Anzahl von Menschen (sprich Touristen) auf der Insel wären. Schon mal nachgedacht, was die Hotels zum Bespaßen der Urlauber verbrauchen?
  • Zu Sonnenkollektoren fürs warme Wasser; ich kenne fast kein Haus, das keine Kollektoren auf dem Dach hat.
  • Private Photovoltaik-Anlagen in Griechenland? Schon mal die Genehmigungsprozedur zur Einspeisung von Solar-Strom ins DEI-Netz angesehen? Ein schier unmögliches Unterfangen. Des Weiteren sind Photovoltaik-Anlagen nicht gerade billig. Welche griechische Durchschnittsfamilie hat derzeit einen 5-stelligen Betrag zur Verfügung, um sich solche Teile aufs Dach zu schrauben, bei einer Amortisationsdauer von vielleicht 15 Jahren.
  • Und jetzt wird es technisch. Photovoltaik und Windenergie recht und schön. Wenn beides vorhanden ist, trägt es zur Versorgung bei - gut. Nur ab und an weht auch mal kein Wind und in der Nacht scheint die Sonne nicht. Und dann? Dann braucht man herkömmliche Kraftwerke, die die gesamte Grundlast tragen können, denn speichern von Strom außer in  Pumpspeicherkraftwerken ist nicht. Dazu braucht man aber die geologischen Möglichkeiten und genügend Wasser.
  • Weiter wird der Stromverbrauch nicht abnehmen, sondern mit jedem Hotelneubau zunehmen. Heute läuft Soroni im Sommer an der Grenze der Kapazität. Wo soll weitere Power herkommen (Tag und Nacht und bei Windstille) als vom Festland oder durch ein zweites Kraftwerk?

    Und meine ganz persönlichen Ängste. Lasst mal, aus welchen Gründen auch immer, Soroni ausfallen (siehe Santorin), dann kann Rhodos zusperren.  Mit Container-Generatoren zur Überbrückung bringt man keine 230 MW her. Also irgendeine Back-Up-Lösung ist dringend von Nöten.

Montag, 10. Juni 2013

Stromausfälle

soroni_014 Stromausfälle innerhalb 5 Tagen gefallen mir gar nicht. Lange Zeit, selbst über den Winter mit Gewittern, starken Regenfällen und Sturm, hielten sich Ausfälle stark in Grenzen. Ärgerlich, der Strom fiel nachts oder am frühen Morgen aus und jedes Mal fing die USV des PCs zu piepen an. Also raus aus dem Bett. Als beim zweiten Ausfall der Strom wieder da war, hatten wir für ca. 1 Stunde kein Wasser.   

Sonntag, 24. Februar 2013

Energieversorgung die Hundertste

soroni_01Nach dem das Kraftwerk bei Katavia nicht gebaut wird. Oder doch? Oder doch nicht. Setzt jetzt der Präfekt der südlichen Ägäis Herr Machairidis auf eine Zusamenschaltung (Unterwasserkabel) der Insel mit Kreta und dem Festland und einem Verstärkten Ausbau von Wind- und Sonnenenergie. Um das weitere Vorgehen zu diskutieren kommt in den nächsten Tagen der Präsident der PPC (Public Power Corporation of Greece) nach Rhodos.
Man plant und plant und das schon seit 20 Jahren. Oder sind es mehr? In der Zwischenzeit steht die Stromversorgung immer mehr auf der Kippe. Die Anlagen in Soroni werden älter und älter. Der Energiehunger wächst aber durch den Neubau von großen und kleinen Hotelanlagen immer mehr.