Sonntag, 29. Juli 2018

Ich muss völlig doof sein

sonne gifÜber das, was in Deutschland und nicht nur dort, derzeit am meisten gejammert wird, ist die Hitzewelle. Erdreistet sich ein Sommer doch mal ein solcher zu sein. Sowas aber auch. Gut in manchen Gebieten ist es zu trocken, haben wir aber alles schon mal geübt.

Während Deutschland im Hitzekoma dahintorkelt, denke ich mir, ich muss doch völlig verblödet sein, freiwillig dorthin gezogen zu sein, wo die Temperaturen der deutschen Hitzewelle ein müder Abklatsch dessen sind, was hier monatelang der Normalzustand ist.

Aber zu Deutschland. Zwar denke ich, dass das Gros der Bevölkerung in Deutschland einen trockenen, warmen Sommer einem verregneten, kalten vorzieht, was hingegen die Journaille wieder flächendeckend für Horrorszenarien an die Wand malt, geht mal wieder nicht mehr unter die sprichwörtliche Kuhhaut.
Die einzige Katastrophe, die ich sehe, in Bayern geht den Brauereien das Leergut aus. Wahrscheinlich negiert sich das nächstes Jahr wieder, und es heißt “Absatzeinbruch bei den Brauereien. Schuld daran das von Ostern bis Weihnachten verregnete Jahr”.

Ergo. Liebe Leute in Deutschland lasst euch den Sommer nicht vermiesen. Genießt die Zeit, die ihr ausnahmsweise mal draußen verbringen könnt. Möglichkeiten der inneren und äußeren Abkühlung gibt es genug.
Und lasst euch nicht von den Klimaphobikern das Eis, Freibad und das Bier im Biergarten madig machen.

Es grüßt der, dessen Sommer in Kindheit und Jugend noch Sommer wie diese waren, sich jeder darüber freute und keiner von einer Katastrophe sprach.

Ach ja … blauer Himmel, moderate 34°C. Auf Rhodos.

Samstag, 21. Juli 2018

Brücke von Afandou fertig

Gestern wurde die Brücke von Afandou (über die Rodou-Lindou) komplett freigegeben.

Die Bauzeit betrug 14 Monate. Die Baukosten 2 Mio. Euro. Die Brücke ist 100 m lang. In ihr wurden 450 Tonnen Eisen und 50 Tonnen Stahl verbaut.


24.07.2018

Dementi in der Zeitung:
Da wurde aus Versehen eine “1” vor die “2” addiert. Die Brücke kostete nicht 12 Mio. Euro, wie vorher geschrieben, sondern 2 Mio. Euro.

Freitag, 29. Juni 2018

Ausflug nach Plimmiri

Unser Ziel war die Fischtaverne in Plimmiri. Die Fahrt mussten wir gemütlich angehen, da der Verkehr derzeit schon etwas heftig ist. Speziell auf dieser Hauptroute nach Süden ist fast durchgehend immer eine Kolone vor einem.

Ein paar Kilometer vor Plimmiri kannte ein Freund von uns eine witzig hergerichtete Beachbar, bei der wir einen Aperitif einnahmen.

Die Mojito-Bar





Da kann man sehen, wie man mit wenigen Mitteln aber Ideen und Farbe etwas ansprechendes gestalten kann.


Weiter ging es zum Essen nach Plimmiri.

Auf den Tisch kamen: Salat, Chorta, Tsatsiki, Thunfischsalat, Oktopus vom Grill, Baby-Kalamari, Kidonia roh, Midia gekocht, Garnelen in Tomaten-Knoblauch-Soße.

Die Hauptspeise, 2 Fangri mit insgesamt 1,6 kg.

Mittwoch, 20. Juni 2018

5 Tage Oktoberwetter

Auf dem Sprung ins Dorf, es fängt zu tröpfeln an. Gut dann warten wir noch ein wenig. Wir waren damit gut beraten. 5 Minuten später öffnete der Himmel seine Pforten. Aber gewaltig.

Eine gute Stunde Blitz und Donner rundum, Wolkenbruch mit Hagel. Man konnte keine 100 m mehr sehen vor Regen. Aufgrund dem Füllstand einer Schüssel, die draußen herumstand, schätze ich das waren in der Stunde so 80 l/qm.
Jetzt alle Fenster auf, das Haus durchlüften, da die Temperatur auf 20°C gefallen ist.

Nur, warum habe ich heute früh den ganzen Garten mit dem Schlauch durchgegossen?

Übrigens wir haben den 20. Juni.

Samstag, 16. Juni 2018

Schon seltsam

Wir haben Mitte Juni und Regen und Gewitter. Gestern bot sich in unserer Gegend das.

Gewitter mit Blitz und Donner und etwas Regen. Viel Regen gab es in Rhodos Stadt und Hagel in Kritinia.

Für die nächsten 6 Tage kündigt der Wetterbericht immer wieder Regen und Gewitter an. Nicht mal hier kann man mehr im Hochsommer Außenaktivitäten planen. Obwohl … ist zur Zeit eh etwas schwierig wegen der Fußball WM. ;-)

Schwülwarm ist es natürlich trotzdem. Da werden ein paar von unseren Gesellen schon sehr müde.

Samstag, 26. Mai 2018

Neue Datenschutzverordnung

Da ich weder Anwalt bin, noch einen beschäftigen will, noch mir die DSGVO selbst reinziehen will, um dann doch nichts zu verstehen, schalte ich erst mal alles ab, was kritisch ist und sein könnte.

  • Zuerst mal die Kommentarfunktion. Sorry!

Mal sehen, was noch alles weg fällt. Vielleicht zum Schluss die Beiträge. Dann sperre ich zu.


28.05.2018

  • Die Mobilversion des Blogs ist bis auf Weiteres abgeschaltet.
    Grund: Der Hinweis zum Datenschutz wird dort nicht angezeigt.
  • Folgen über Feedburner entfernt. Daten auf Feedburner werden demnächst gelöscht.
    Erledigt!
    Dadurch entfällt auch die Vorschau auf die neusten Beiträge auf meiner alten Homepage.
  • Follower-Gadget vorläufig entfernt.
  • Gadget für die Wettervorhersage entfernt. Ist von extern eingebunden. Man weiß ja nie …

Freitag, 27. April 2018

Tagesausflug mit dem Segelboot

Mit einer BAVARIA 51 CRUISER unseres Freundes von Yachtcharter-Rhodos ging es vom Mandraki in die Anthony Quinn Bucht.


Ausfahrt aus dem Hafen.


Wind war uns leider nur sehr wenig beschert. Auf ca. halber Strecke kam etwas Wind auf, um die Genua zu setzen. Vorm Ziel schlief dann die letzte Brise ein.


Die Skyline von Faliraki.


Astro-Kaffee bei Faliraki.


Zwischen Anthony Quinn und Ladiko.



Ladiko hat den Betrieb schon aufgenommen.



Die Anthony Quinn war ebenfalls schon gut besucht.




In der Bucht wurde geankert und eine “kleine” Brotzeit aufgetischt.


Bei Kalithea vorbei geschaut.


Auf dem Weg Richtung Rhodos.


Die Schandflecke beim neuen Yachthafen.


Segelboote dicht gedrängt im Mandraki.


So 10 Minuten vor Ankunft im Mandraki wäre Segelwind aufgekommen. Da rentierte es sich aber nicht mehr die Segel zu setzen.


Schön war es wieder. Vielen Dank.

Montag, 23. April 2018

Wieder mal schlemmen

Wo?









u.v.m.

Montag, 16. April 2018

Orangenfest 2018

Am 15. April fand auf dem Platz bei der Kirche Agios Ioannis bei Massari das alljährliche Orangenfest (Γιορτή πορτοκαλιού) statt.

Wir fanden es die letzten Jahre immer sehr nett. Deshalb starteten wir gestern wieder in Richtung Süden.

Die Wettervorhersage prognostizierte uns den ersten Sommertag. Temperaturen um die 30°C waren angesagt. Da der Platz wenig Schatten bietet – nur ein paar Olivenbäume – machten wir uns schon gegen 11 Uhr auf den Weg, um noch ein Plätzchen ohne pralle Sonne zu finden. Wir waren diesmal immerhin 10 Personen.  Dieses Jahr war allerdings vorgesorgt, es wurden große Sonnenschirme aufgestellt.

Es ist noch früh. Langsam kommen die Gäste. Beginn der Veranstaltung war um 12 Uhr.

Wir richteten uns unter einem Sonnenschirm ein. Die abenteuerlichen Stühle aufgeklappt, es brachte uns jemand Papiertischdecken. Meine Frau und ich als biergartenerfahrene Bayern brachten noch Gläser, Soßen für die Souvlakia und einiges mehr mit.

Rein “zufällig” war der Platz wieder nahe der Bar und dem Souvlakistand gewählt.

Denn für uns ist es eher das Souvlaki-Fest als das Orangenfest. Den Rekord von 22 Souvlakia für 4 Personen konnten wir heuer nicht toppen. Es wurden nur 36 Spießchen von 10 Personen verdrückt. Wobei die 4 Rekordhalter vom letzten Jahr wieder das Groß vernichteten.

Der Spießchenfriedhof.


Orangensaft – der gratis ausgeschenkt wird – und andere Getränke fehlten natürlich nicht. Spät in der Orangensaison ist der Saft sehr süß und musste etwas verdünnt werden. Mit was schreibe ich jetzt nicht.

Ein paar Mädels pressten unermüdlich Orangen aus.


Ich hatte allerdings das Gefühl, dass das Fest nicht so gut besucht wie die letzten Jahre war. Vielleicht lag es daran, dass das Musik- und Tanzangebot diesmal eher spärlich ausfiel, obwohl die Lautsprechertürme und 3 Leute, die sich an einem 2 qm großen Mischpult zu schaffen machten, anfänglich viel versprach. Dafür wurden auf der Bühne - überwiegend von einer Dame - zu 70 % irgendwelche Reden geschwungen.



Ein paar Darbietungen gab es trotzdem.


Unser Tischschmuck. Ein Spießchen- Blumenarrangement.


Eingekauft wurde auch wieder. Orangenmarmelade, Orangenlikör und 10 kg Orangen zum Auspressen für 5 EUR.

Nach gut 4 Stunden machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.

Noch am Rande. Der Präfekt der südlichen Ägäis (Dodekanes und Kykladen) Herr Giorgos Hadjimarkos besuchte das Fest ebenfalls. Er drehte eine Runde durch die Besucher. Warum er mit seiner Entourage explizit unseren Tisch ansteuerte, meiner Frau auf die Schulter klopfte uns fragte, wie es geht und uns “Xronia pola” einen schönen Tag und ein schönes Fest wünschte, weiß ich allerdings nicht.