Dienstag, 11. Januar 2011

Eine Idiotie sondergleichen

Diese holprige Übersetzung von Google braucht man gar nicht weiter glätten.

Zitat:
In Not sind die Unternehmer von Rhodos – Lindos. Straßenbauprojekte wurden aufgegeben und wird nicht gesagt zu beenden. Die Rhodier Kaufleute (Faliraki, Afandou) wütend und verzweifelt.”

Die Rodou-Lindou ist im gesamten Kern von Faliraki nur einspurig befahrbar. In Afandou soll dann wohl die verbreiterte Trasse weiter eine Sandpiste bleiben. Dazwischen wird auch nichts fertig. Ich warte nur darauf, dass sich in der kommenden Saison die Reisegesellschaften weigern ihre Gäste auf der nicht gerade ungefährlichen Strecke zu befördern. Dann kann der Osten der Insel zusperren. Eine andere Route für große Busse Richtung Kolymbia, Lindos, Kiotari … gibt es nicht.

Wie viele schwere Unfälle und Tote soll es auf den paar Kilometern noch geben? Hätte man den alten Zustand belassen, wäre jeder damit zufrieden gewesen.

falhraki from NewsKosmos.com on Vimeo.

Montag, 10. Januar 2011

Ein Wintertag

Der stramme Wind der Vortage hatte sein Tun eingestellt. Durch diesen Wind war es die Vortage trotz wolkenlosem Himmel und 13 Grad unangenehm kalt.
Gestern Mittag kurz Freunde besucht. Deren Terrasse sonnengeflutet, man kam ins Schwitzen. Später ging es in die Strandtaverne. Die ganze Parea saß draußen, die Ärmel der Pullover wurden hochgeschoben. Es hatte in der Sonne sicher 24 Grad. Drei Unermüdliche gingen schwimmen. Wir starteten mit dem Essen auf der Terrasse und blickten dabei auf das tief blaue Meer und die schneebedeckten Berge der Türkei. Gegen 15:45 neigte sich die Sonne und es kam ein leichtes Lüftchen auf. So schnell wir ins Schwitzen kamen, so schnell fröstelte es alle. Kein Problem, Teller und Getränke gepackt in die geschlossene Abteilung rein und den Gasstrahler angemacht. Bis wir uns dann bei einem lustigen Kartenspiel und Ouzo umsahen wurde es bei einem Meer, das da lag wie Öl und der Sonnenuntergang in allen möglichen Farben das Wasser mit dem Himmel verschmolz, dunkel. Gegen 18 Uhr verzog sich dann jeder in seine heimische, warme Stube.

schnee

Donnerstag, 6. Januar 2011

Theophania

Heute am 6. Januar ist für die orthodoxen Christen der Tag der Wasserweihe. Wir wohnten der Zeremonie bei der kleinen Kapelle am Limanaki von Faliraki bei. Um einen guten Platz zum Fotografieren zu erlangen waren wir schon um 10:15 Uhr dort. Die liturgische Feier und das Tauchen nach dem Kreuz begannen ca. eine Stunde später.

Auf dem Weg zum Hafentheophania_01 Sie störte der Trubel wenigtheophania_02
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Der Wind fegte beinahe den Altar des Popen weg Klare Luft aber kalt
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Will der schwarze Reiher auch mittauchen? theophania_08 Der Hafen füllt sich
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Die Leute werden immer mehr.  
theophania_11 Die Teilnehmer zum Tauchen frieren während des liturgischen Teils vor sich hin und warten darauf springen zu können. Das Wasser war sicher um 5 Grad wärmer war als die Luft.
Der Pope zieht ein.  
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Dann endlich, das Kreuz ist ins Wasser geworfen und der Sprint danach beginnt.  
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Und hier ist der Sieger. Der, der das ganze Jahr Glück haben wird.
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Ein paar Minuten nachdem der Sieger fest stand, zogen wir ab. Es wehte wirklich ein frischer Wind. Wir gingen noch auf einen Drink in unsere windgeschützte Taverne und wärmten uns in der Sonne auf. Dann ging’s gleich weiter. Wir waren bei einem guten Freund eingeladen. Heute war ja auch Namenstag von Fotis …

Montag, 3. Januar 2011

Hausrundgang

5 Minuten Regenstopp, mal ums Haus geschlichen.

Bilanz:

  • Im Grill steht das Wasser.
  • Im Garten sind nette, kleine Quellen entstanden. Aber die Drainagen funktionieren soweit.
  • Habe den ersten “Schneeball” auf Rhodos gemacht – aus einem Haufen Hagelkörner.
  • Nicht mal das Dach vom Carport hat mehr ganz dicht gehalten.
  • Im Apothiki tropft es leicht von der Decke.
  • Basis-Station vom Schnurlostelefon im Eimer

Aber - hurra – nichts Rotes kam herunter, bis auf eine halbe Sekunde bis dato kein Stromausfall, die Heizung läuft. Was will man mehr.

Blitz und Donner

Seit 5:30 Uhr ist nach 2 wolkenlosen Tagen wieder Land unter. Blitz, Donner, Starkregen und Hagel trieben uns aus dem Bett. In nicht mal 2 Stunden hat es bereits 55 l auf den Quadratmeter geregnet und es gießt weiter. Um 3 Uhr hatte es noch 14 Grad, jetzt 9 Grad. Teile vom Garten sind wieder Teich. Ich stecke mal lieber das PC-Geschleuder wieder aus. Es blitzt schon wieder gefährlich nahe.

Sonntag, 2. Januar 2011

2011 ist da

Wir haben bei Freunden mit einer großen Party rein gefeiert. Es wurde 4 Uhr morgens. Ich leide immer noch an einem Muskelkater vom Tanzen.

Am 1. Jan. traf sich - mit noch schwerem Kopf - der Großteil der Parea wieder in unserer Strandtaverne. Es wurde weitergefeiert und getanzt .

Heute nur Erholung zu Hause.

Bis auf eine Rakete in der Gegend hatten wir wohl das größte Feuerwerk. silvester_11

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Der Fairness halber

Heute wolkenlos, nur merklich frischer. An die 15 Grad bei strammem Westwind. Die dicke Lederjacke in der Strandtaverne tat gut. 2 Stunden reichten aber dann und man freute sich auf das warme Haus.

Hier ein Bericht aus der Rodiaki über das Wetter gestern. Incl. Fotos von einem Tornado bei Ixia.
Die seltsame Übersetzung stammt von Google.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Land unter

Entgegen jedem Wetterbericht zog heute Mittag, Nachmittag ein heftiges Gewitter über uns hinweg. Slapstick-Einlagen meinerseits inklusive. Gegen 13:30 Uhr donnerte es und es fing leicht zu regnen an. Es sah so aus, als zöge das Gewitter Richtung Rhodos-Stadt.

Ich hatte mir vorgenommen Fleisch und Zwiebeln für die Gulaschsuppe für Sylvester draußen zu braten. Das ging eine Weile gut. Zuerst setzte ich mir eine Kappe gegen den leichten Regen auf, dann stellte ich mich im Carport unter. Der Regen wurde heftiger. Bei der letzten Pfanne Fleisch fing ich an zwischen Haus und Außenküche zu rennen und trug alles rein. Der Regen wurde zu heftig. Ich kochte im Haus weiter. Ich zog mich um, Klamotten nass. Während ich innen kochte, ging’s erst richtig los. Gulaschsuppe umrühren, Handtücher vor eine Terrassentüre legen, zu der der Regen rein kam. So dicht kann man hier keine Fenster machen, dass solch ein Platzregen nicht durch dringt. Meine Frau wischte den Boden und ich, damit nicht noch mehr Wasser ins Haus kommt, wieder raus und die Fensterläden zugemacht. Wieder umziehen, da bis auf die Haut nass.

Die Blitze schlugen mit gleichzeitigen Donner rundum ein. Drei mal eine halbe Sekunde Stromausfall. Es hat wohl irgendwo bei uns eingeschlagen. Fazit hiervon, Internet weg. Es muss meinen WLAN-Router erwischt haben, denn der Ersatz-Router funktioniert.

hagel1 Ach ja - Hagel in Erbsengröße hatten wir als Zugabe.
Keine Kaktusblüten - Hagelkörner.  hagel2
wasser4   Eigentlich Steingarten, jetzt Teichwasser5
   
wasser1  
Dunkel ist’s.
wasser6