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Montag, 19. November 2012

Sonntagsausflug

drosia_01Gestern verschlug es uns zu unserem sonntäglichem Treffen mal nicht in unsere Strandtaverne, sondern nach Theologos in die Taverne Drosia.

Das Wetter spielte tagsüber in soweit mit, dass wir draußen auf der Veranda sitzen konnten, es regnete nicht und bei windstillen 20 Grad ging es.

Theologos von mir bis dato eher links liegen gelassen, ist ein wirklich nettes, sauberes Dorf, dessen Zentrum von den Bewohnern mit Bildern und vielen Pflanzen dekoriert wurde. Die Taverne, von der Einrichtung und dem Haus als urig zu bezeichnen, stellte sich als Treffpunkt vermutlich nicht nur von den Dorfbewohnern, sondern auch von auswärts heraus. Über Mittag und Nachmittag waren innen und außen alle Plätze belegt. Es mussten sogar noch Tische und Stühle auf einem Platz gegenüber aufgestellt werden.

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drosia_02Die Vorspeisen (Salat, Tsatsiki, Gigantes, gebratener Käse, rote Beete, Skordalia, Sardinen) gut bis sehr gut. Das Fleisch hinterher (Lammkottelets, Schweinekottelets, Bifteki, Huhn- und Schweinesouvali) ebenfalls. Hinterher vom Haus Joghurt mit Honig. Preiswert war  es ebenfalls. 118 EUR für 8 Personen. Dazu muss gesagt werden, dass die Getränke (ein paar Karafaki Ouzo und Souma, Bier, Softdrinks, je ca. 2 Liter Retsina und Weißwein) natürlich einen nicht unerheblichen Teil der Zeche ausmachten.

Kurz bevor die Dunkelheit hereinbrach machten wir uns dann auf den Rückweg. Teilweise nicht ungefährlich, da selbst auf der Flughafenstraße, nicht immer sofort ersichtlich, durch den Regen sehr viel Schlamm und Geröll auf die Straßen gespült war. Freunde, die den Weg über Psinthos und Petaloudes nach Theologos nahmen sagten, dass die Straße bei Petaloudes durch Erdrutsche fast unpassierbar war. Sie schafften es gerade noch mit dem normalen PKW durchzukommen.

Noch etwas. Uns faszinierte eine Bougainvillea, deren Blätter eines zweifarbigen “Ficus benjamina” glichen. Vorher noch nie gesehen.

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Samstag, 17. November 2012

Was rührt sich hier?

Nicht groß etwas. Das Wetter ist wie das ganze Jahr seltsam. Hatten wir die letzten Jahre fast immer Wind aus Westen, kam er dieses Jahr die meiste Zeit aus Süd-Ost. Seit gestern Mittag ist es durchgehend bewölkt. Gestern Regenfälle und Gewitter, aber moderat. Letzte Nacht 23 Uhr 16 Grad, morgens um 4:30 Uhr 21,5 Grad.

Endlich haben wir es geschafft unsere beiden jungen Kater kastrieren zu lassen. Leider mussten sie 2 Tage in den Transportboxen beim Tierarzt bleiben, da der Arzt selbst beim Arzt in Athen war. Ein zweites Mal hätten wir sie nicht in Boxen gebracht. Bei der Hin- und Rückfahrt führten sie sich im Auto auf, als würde der Tod kurz bevor stehen. Die Tierärztin wurde, als sie die ansonsten sehr brave Socke vor der OP aus dem Käfig nahm, sogar gebissen.
Zu Hause angekommen, raus aus den Boxen, 5 Minuten später war alles vergessen.

Sonst? Die “stade” Zeit kommt. Essen mit Freunden finden im Haus statt. Man kocht wieder (deutsche) Sachen, die im Hochsommer unbekömmlich wären.

Dann noch (hoffentlich) ein Erfolgserlebnis. Seit langem suche ich Lautsprecherboxen im gehobenen Bereich. Auf Rhodos zu bekommen schier unmöglich. Kostovolos avisierte mir für Boxen von “KEF” eine Lieferzeit von 5 Wochen bis unendlich. Jemand kam auf die Idee mit e-shop.gr. Dort fand ich welche von “Wharfedale”, die mir laut Testberichten gut gefallen. Natürlich reicht mein Griechisch nicht aus, um bei dem Online-Shop zu bestellen. Aber es gibt in der Stadt einen Laden von e-shop, wo man Bestellungen aufgeben kann und die Ware dann dorthin geliefert wird. Müssten nächsten Dienstag, da lieferbar, hier sein. Bestellungsablauf ist mit der Order-No. im Internet verfolgbar.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Ausflug nach Karpathos –Teil 1 -

Dieses Jahr führte uns unser Urlaub vom Dauerurlaub nach Karpathos, der zweitgrößten Insel des Dodekanes nach Rhodos. Mit der Fähre “Prevelis” der “Anek Line” ging es bei der ca. sechsstündigen Überfahrt zuerst nach Halki. Auf Karpathos wurde Diafani und dann unser Ziel Pigadia angelaufen.

Die Abfahrt von Rhodos bietet immer wieder gute Motive.

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Immer wieder faszinierend das hektische Treiben beim Anlegen der Fähre. Hier auf Halki.

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Nachdem wir uns auf der Fähre gut gestärkt hatten, wir hatten drei Kühltaschen mit Essen und Getränken dabei, erreichten wir Karpathos. Wie eingangs erwähnt legten wir zuerst in Diafani an.
Wettermäßig wurde es, je weiter wir Richtung Karpathos kamen, immer schlechter. Wir dachten schon, wir fahren in eine schwarze Gewitterfront. Es lichtete sich zwar, aber zwei Tage hingen viele Wolken und starker Dunst über der Insel, was dem Fotografieren nicht sonderlich zuträglich war.
Hauptsache es war warm. Die ganze Hinfahrt und auch Rückfahrt konnten wir problemlos draußen sitzen.

Diafani

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Die Ankunft in Pigadia konnte ich nicht ablichten, da ich mit den drei anderen Fahrern vor Ankunft ins Garagendeck musste, um das Auto herauszufahren. Immer wieder ein “schönes” Erlebnis im Bauch des Schiffes einzuparken und beim Herausfahren zu warten, bis sich der Stau vor einem aufgelöst hat. Das Thermometer vom Auto zeigte mir 37 Grad an, vom Gestank im Garagendeck will ich gar nicht reden.

Eigentlich wollte ich den Artikel mit “Mit den Seelenverkäufern durch die Ägäis” betiteln, aber das wäre doch zu einseitig gewesen.

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Wir waren bereits im Hotel, da fuhr unsere Fähre vorbei. Ihr Weg führte sie weiter nach Sitita (Kreta), Santorini, Piräus.

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Von Pigadia ging es nach Amopi zu unserem Hotel “Apolis”. hotel_05

Eine saubere, gepflegte Anlage, die sich mit ihrer Architektur, wie umliegenden Hotels ebenfalls, gut ins Landschaftsbild einfügt.

Hotel und Ausblick.

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Am Abend fuhren wir vom Hotel zurück nach Pigadia zum Essen. pigadia_01

Viele Restaurants laden an der Hafenpromenade zum Verweilen ein. Uns wurde ein Restaurant empfohlen, das sich aber nicht als “der Hit” herausstellte. Es gab halt das übliche Dutzend griechischer Speisen - eh nicht mehr mein Fall –, aber manches war für meinen Gaumen ungenießbar. Lachano-Dolmades (kleine Krautrouladen), die ich eigentlich ganz gerne esse, so zimtlastig, dass nur noch die Kugel Vanilleeis drüber fehlte. Die Schnecken hart und nicht in einer schönen Zwiebel-Tomatensoße, wie ich es von Rhodos kenne … Aber, na ja, wir wurden satt.

Pigadia zur blauen Stunde.

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Montag, 8. Oktober 2012

Ausflug nach Karpathos –Teil 2 -

Was bei einem Aufenthalt auf Karpathos nicht fehlen darf, ist der Besuch des Dorfes Olympos. Das Dorf wurde ab dem 7. Jahrhundert in die schroffen Berge der Insel gebaut. Damals flohen die Bewohner der Küstenorte vor den häufigen Überfällen durch Piraten und Sarazenen. 

Einige unserer Freunde waren schon auf Karpathos und wollten unbedingt die Fahrt über die Bergstraße nach Olympos meiden. Sie ist zwar mittlerweile bis auf 2 km asphaltiert, aber die steilen Abhänge neben der Straße schreckten. Also machten wir den Ausflug mit dem Boot. Natürlich nicht mit dem Schiff in die Berge, sondern auf dem Seeweg von Pigadia nach Dafani und dort mit dem Bus ein paar Kilometer hoch nach Olympos.

An der Ostküste entlang nach Diafani.

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Im Hafen von Diafani wurden wir mit dem Bus abgeholt. olympos_1_08 Die Busfahrt von Diafani nach Olympos war im Preis für die Schifffahrt mit inbegriffen. Man beachte das vorherige Einsatzgebiet des Busses. Die Busfahrerin brachte uns mit dem nicht mehr ganz taufrischem Teil sicher und professionell nach oben ins Dorf.

Kurz vor Ankunft bietet sich einem dieser Ausblick auf die, wie in den Berg gemeißelte, Ortschaft. Was müssen die Menschen dort, als es noch keine Straßen und Autos gab, für ein hartes und karges Leben geführt haben.

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Leider war es fast den ganzen Aufenthalt wolkenverhangen.

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Wandert man durch die engen Gassen nach oben zur Kirche ist man sozusagen schon auf der anderen Seite der Insel.

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Der dritte Tag, die Rückfahrt nach Rhodos war um 18 Uhr, wäre eigentlich noch für weitere Ausflüge geplant gewesen, aber meine Frau und ich zogen es vor uns einen stressfreien Tag im Hotel zu machen. Unsere Operationen zu Beginn des Jahres schränken die Leistungsfähigkeit doch noch etwas ein.

Auf der Rückfahrt entlang der Küste von Karpathos.

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Nächtlicher Stopp auf Halki.

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Gegen 23 Uhr erreichten wir Rhodos. Auch wieder schön zu Hause zu sein.