Sonntag, 9. Mai 2010

Still hier

Warum hört man nichts? Tja, wir hatten 2 Wochen die Maler im Haus. Alleine wollten wir sie nicht lassen, also waren wir ans Haus gebunden und fast zum Nichtstun verurteilt. Das Nötigste wurde täglich, als sie weg waren, am späten Nachmittag eingekauft. Letzte Woche fingen dann noch die Gärtner an und es waren in und ums Haus teilweise 7 Leute am Werken. Gut so, aber es kann auch anstrengend sein. Zumal ich mit meinen rudimentären Griechischkenntnissen allen klarmachen musste wie ich was will. Aber man lernt dazu, auch wenn ich nicht wissen will, was ich ins Deutsche übersetzt, alles für einen Mist dahergequatscht habe. Es wird alles so wie wir wollen. Am Mittwoch geht es im Garten weiter.

Ich hoffe wir schaffen die Tage mal weiter als zum Einkaufen zu kommen. Nichts desto Trotz ist es auch schön bei langsam steigenden Temperaturen nur auf der Terrasse zu sitzen und blöd zu schauen.

Samstag, 1. Mai 2010

Ich lach mich schlapp

Das ist Rhodos live.

paralia rodos from NewsKosmos.com on Vimeo.

Was ich hier alles persönlich und in den Medien so mitbekomme, will ich auf dieser Plattform gar nicht veröffentlichen. Ich will ja in diesen schwierigen Zeiten dem Tourismus nicht noch zusätzlich schaden. Obwohl, nicht ich schade dem Tourismus, das machen hier schon alle Verantwortlichen und die Bürger in höchster Vollendung selbst.

Donnerstag, 29. April 2010

Meinungen zur Krise im Lande

Sehen wir mal von den einfach gestricken Leuten, die sich hier wie da von den polarisierenden Medien aufhetzen lassen ab, gibt es noch einen ganz anderen Tenor hier. Nicht nur einmal hörte ich, dass es gut für Griechenland sei, wenn sie schon Geld von D, der EU und dem IWF bekämen, dass GR von außen kontrolliert werde. Einer meinte sogar, er würde es begrüßen, wenn die ganze griechische Regierung durch Nicht-Griechen für eine Zeit ausgetauscht werden würde. Auf meinen Einwurf, dass die Griechen auch lernen müssen ihre Steuern zu bezahlen, wurde mir zugestimmt. Nur hat leider keiner Vertrauen zu den Regierungen seit x Jahren, da sich alle Politikerdynastien und deren Schergen immer nur selbst die Taschen vollgestopft haben. Irgendwie verständlich.
Weiter würde begrüßt werden, den unglaublich aufgeblähten Beamtenapparat zu reduzieren. Ich meinte, wohin mit Beamten dann? Arbeitslosengeld, wieder dem Staat auf der Tasche liegen? Die sollen arbeiten heißt es. Und wenn sie als Maler gehen oder die Straßen kehren. Nur, zu was kann man jemand gebrauchen der jahrelang dem Büroschlaf gefrönt hat?
Jetzt erdreisten sich wieder diejenigen, die ihre Pfründe gekürzt sehen (Beamte, Seeleute …) einen Generalstreik für den 5. Mai auszurufen. Dass sie damit einen der wichtigsten Einnahmequellen dem Tourismus vor den Bug schießen, ist den Herrschaften egal. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, der Grieche ist an sich ein Wesen, das keinerlei soziales Verhalten gegenüber dem Staat und seiner Mitmenschen hat. Mein Haus, meine Familie, meine Parea. Darüber hinaus ist nichts existent.
Gut, dass diese elenden Rating-Agenturen und Spekulanten zur Finanzkrise mit beigetragen haben, darüber will ich mich jetzt nicht auslassen.
Gerade höre ich im Radio, dass die Hilfe für Griechenland Deutschland nicht “nur” 8 Milliarden, sondern u. U. 25 Milliarden kosten wird und Spanien und Portugal vor der gleichen Misere stehen. Werde mein Geld wohl lieber ausgeben als zu sparen.

Samstag, 24. April 2010

“Unser” Ministerpräsident ist da

Das Interview, in dem Giorgos Papandreou gestern um Finanzhilfe der Euro-Staaten und des IWF bat, fand auf der Insel Kastelorizo statt. Heute ist Papandreou auf Rhodos, wo er sich mit Politikern der Region trifft. Weiter wird er die Altstadt, Lindos und einige andere Orte besuchen. Auch soll er zum Ehrenbürger der Stadt Rhodos ernannt werden.

Sonntag, 18. April 2010

Seltsam

Es fällt einem nicht sofort auf. Aber irgendwann realisiert man es. Kein Fluglärm aus Reiseflughöhe, keine Kondensstreifen die täglich an der gleichen Stelle am Himmel auftauchen … Die Aschewolke scheint langsam bis uns zu ziehen. Siehe

Samstag, 17. April 2010

Spendiere doch noch 2 Bilder

Kater “Kunibert” wacht auf. 
 
Bunter Ausblick am Morgen 

Was soll ich sagen?

Er schleicht sich an … langsam schleicht er sich an … der Sommer. Seit Tagen fast windstill, tagsüber an die 24°, nachts nicht mehr weniger als 15°. Die Birne bräunt sich langsam vom draußen Herumlaufen und gestern war zu Hause das erste mal ein kurzes Beinkleid angesagt. Natürlich kann der Regen vom letzten Sonntag noch nicht der letzte bis zum Herbst gewesen sein, aber Winter adé. 
Leider kann ich noch nicht mit Bildern von der Insel dienen, da wir immer noch zu sehr mit uns und dem Haus beschäftigt sind.

Was gibt es sonst noch. Ganz wichtig – Straßenbau. Zwischen Faliraki und Afandou wird zumindest eifrig gearbeitet. Von Faliraki bis Ladiko sind die Wasserrohre jetzt drin und es wird geteert. Von Ladiko bis Afandou ist die neue zweite Fahrspur geteert und es dürfte demnächst der Verkehr da drüber geleitet werden, um die andere Spur zu planieren und zu teeren. Der Durchgangsverkehr bei Afandou wird von der Zufahrt zum Golfplatz bis zur Brücke über die Strandstraße geführt. In dem Abschnitt wird erstaunlicherweise auch gearbeitet.

Krise, wo ist sie? Nach außen läuft das Leben wie immer. In Geschäften wird sich entschuldigt, dass manches wegen der Mehrwertsteuererhöhung teurer geworden ist. Dafür bekommt man bei Barzahlung kräftige Rabatte. Ob die privaten Haushalte unter der Krise leiden, kann ich nicht so ganz beurteilen. Unseren Freunden geht es wie immer. Dem einen besser, dem anderen schlechter. Aber das war vor der Krise nicht anders.
Das Verhältnis zu uns Deutschen hat sich nach der medienmäßigen Schlammschlacht zwischen beiden Ländern nicht geändert. Man ist freundlich wie immer. Natürlich basiert das auch auf “Wald rein-, rausrufen …”; sie wissen schon was ich meine. ;-) Nur ein Kunde an der Kasse im Baumarkt, meinte zu mir, dass Merkel wie Hitler sei. Als ich ihm sagte, dass weder Merkel noch Deutschland, noch sonst wer für ihre Misere verantwortlich sind, sondern zu 90% die Griechen selbst, zog er ab.

Was bringt der Tag heute? Zuerst zwei neue Möbelstücke, dann Einkaufen im Dorf und abends Zusammensitzen mit Freunden bei Rinderfilet in Sahne-, Metaxa- Pfeffersoße und grünen Tagliatelle. Aber es gibt keine Vorspeise – das ist die Krise. ;-)

Sonntag, 11. April 2010

Wetterbericht

Seit gestern Abend immer wieder Regen. Jetzt 8:30 ebenfalls bei 13°. Mit dem Wind gefühlte 9,8° sagt die Wetterstation. Wind bei 22 km/h. Mit was kommt der Regen wieder? Mit rotem Sand. Gestern den Grill neu gestrichen wieder alles versaut. Die neu gestrichene Außenmauer auch. :-(