Sonntag, 20. Oktober 2013

3 Tage Kos

kos_schiff_02Wieder mal kleiner “Urlaub” auf einer Nachbarinsel. Mit Freunden ging es mit der “Dodekanisos Pride” nach Kos. Das zweite mal innerhalb von 2 Jahren. Diesmal nahmen wir das Auto nicht mit, wir wollten Kos-Stadt erkunden.
Lieber wäre ich mit diesem Boot, das in Kos im Hafen lag gefahren, aber ich scheue die Kosten  des Unterhalts einer solchen Anschaffung. ;-)

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Als Hotel wählten wir, wie schon vor 2 Jahren, das “Kos Aktis”. Zentral 600 m vom Hafen gelegen. Die Türkei ist wie auf Rhodos in greifbarer Nähe.

Ausblick Richtung Bodrum.

Die ganze gegenüber liegende Küste ziemlich zugebaut.

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Das Wetter war, wie die Tage auf Rhodos, durchwachsen. Nachts Regen, am zweiten Tag wurde es kühl. Die erste Nacht blies ein starker Wind, der das Meer aufwühlte. Da das Hotel wirklich direkt am Meer (2 m) liegt, lies einen das Geräusch der Brandung etwas schlecht schlafen.

Kos Stadt

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Unter dieser Platane soll schon Hypokrates gesessen haben.

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Alte und neue “Kunst” …

… Narrenhände …

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Ein Ausflug zur Westspitze der Insel.

Freunde, die das Auto mit hatten, luden uns ein mitzufahren. Mittags kehrten wir dort in einer Taverne mit herrlichem Ausblick ein. Anfangs dachten wir, na ja, ob die noch viel haben, da wir gegen 12 Uhr die einzigen Gäste waren und sie doch ziemlich abseits lag. Der Schein trügte. Zwei Stunden später war die Taverne sehr gut besucht, Speisenauswahl üppig, das Essen gut. Leider mussten alle Gäste mal zwischendurch von der Terrasse ins Innere der Taverne, da ein Regenschauer durchzog.

Blick von der Taverne.

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Das Essen in dem Restaurant, das dem Hotel angeschlossen ist, war, wie schon vor 2 Jahren, sehr gut. Das Restaurant, Cafe, Bar ist ganztägig von Einheimischen gut besucht. Draußen und in dem Teil, wo rauchen erlaubt ist, war oft kein Tisch zu bekommen, während die Nichtraucherabteilung verwaist war. Wie planen die Gesetzgeber doch am Menschen vorbei, um ihn zwangszubeglücken.

Kleiner Snack (Rinderfilet mit gebratenen Kartoffel, Austernpilzen und Gemüse) vor der Rückfahrt nach Rhodos.

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Was ich nicht vorenthalten möchte, ist der Sonnenuntergang kurz vor das Ankunft der Fähre auf Rhodos. Irgendwie haben wir es doch schön in unserem Gastland.

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Sonntag, 13. Oktober 2013

Jetzt im Club der AH

geb_i_01Die Freunde warten schon lange darauf, dass ich endlich zum Club der “alten Herren” zähle. Und so wurde dann mein runder Geburtstag etwas größer gefeiert. Ich durfte in der Altstadt 33 Freunde begrüßen.

Gestern ging es dann mit einem gecharterten Bus zur Feier. Es sollte sich keiner Sorgen machen vielleicht etwas angeheitert mit dem Auto fahren zu müssen.

Begrüßungsdrinks an der Bar.

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Die Vorspeisen

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Hauptspeise

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Bruchstücke des Geburtstagskuchens

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Was wäre eine Feier ohne Musik und Tanz. Nach dem Essen ging es dann so richtig ab. Griechisch, international bunt gemischt. geb_t_04
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Dutzende Teller zu zerdeppern gehört beim Zeibekiko tanzen dazu.

Die jüngere Generation traut sich noch auf dem Tisch zu tanzen.

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Vielen Dank liebe Freunde. Dank euch war es eine sehr gelungene Feier.

Freitag, 4. Oktober 2013

Gestern Altstadt

marinetor_2Gestern Abend Altstadt, Besprechung in einem Restaurant wegen einer Feier.

Als wir gegen 19:30 Uhr ankamen war schon nicht allzu viel los. Ein Parkplatz auf der Hafenseite beim Marine-Tor war schnell gefunden. Am Ippokratous Platz und in der Sokratous keine Menschenmassen. Als wir dann gegen 23 Uhr das Lokal verließen, waren die Gehsteige hochgeklappt. Geschäfte geschlossen, in Bars und Restaurants tummelten sich versprengte Gestalten. Die Saison geht zu Ende.

Vielleicht war auch das Wetter schuld. Seit gestern geht es vorübergehend mit den Temperaturen abwärts. Dazu bläst ein scharfer Wind. Es ist wolkenlos und eine traumhaft klare Sicht, aber heute Morgen bei 15 Grad und Böen bis sicher 8 Bft. macht der Aufenthalt im Freien nicht so wirklich Spaß. Ab Dienstag sollen die Temperaturen wieder der Jahreszeit entsprechend werden.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Wettermix

Sitze am PC und schaue durch die Fenster.

Von links kommt die Sonne durch die Wolken.

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Geradeaus zucken Blitze aus den Wolken.

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Rechts Richtung Türkei ist es schwarz und Donnergrollen tönt aus der Ferne.

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Während ich das schreibe hat es sich komplett zugezogen, Wind kommt auf, es regnet kräftig.

Das schwarze Meer.

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Dienstag, 1. Oktober 2013

Welche Katastrophe

Heute zeigte sich der Himmel eher wie in D - grau in grau. Am Nachmittag regnete es. Gerade so viel, dass es gut für die Natur war und kein Wasser von einem Platzregen nur an der Oberfläche ablief.
Was lese ich da über den heutigen Tag im Internet und höre von einer Hotelangestellten?
Katastrophe - keine Sonne, auf Rhodos scheint sie doch 12 Monate und es hat immer mindestens 30 Grad – was sollen wir machen ohne Strandgang(?) – wir kommen die Tage, ist es da wieder schön (?)

Mann, Mann, ich erspare mir einen Kommentar (obgleich keiner auch schon einer ist). Ohne Regen zwischen Oktober und Mai wäre das hier eine felsige Wüstenei und keine grüne Insel. Etwas Regen bei immerhin 25 Grad ist wahrlich keine Katastrophe. Morgen wird es wieder liebe Urlauber.

Nix los hier

Hier nicht, sonst schon. Die ruhige Zeit mit Ausflügen über die Insel wird wohl erst ab November beginnen. Der Oktober ist vollgepackt mit Festen. Die wollen organisiert und gefeiert werden.
Dann musste erst mal alles, was aus D angeschleppt wurde, montiert und installiert werden. Zu allem Überfluss ging dann noch der Geschirrspüler kaputt und bescherte uns eine Überschwemmung der Küche bis zum Essbereich. Gekauft war statt des griechischen Fabrikates schnell ein deutsches. Ausbau des alten und Einbau des neuen Spülers war dann ein größeres Problem, da die Küchenbauer “geringfügig” gepfuscht hatten. Jetzt sind diese Arbeiten aber erledigt und man kann sich der Normalität widmen.

Heute scheint wirklich der erste Regen nach Monaten zu kommen. Es schaut schon am Morgen danach aus. Der Natur wird es gut tun. Was uns nicht gefällt, nach demmorgen_m_01 angesagten Regen für heute und morgen klart es zwar wieder auf, es soll aber vorübergehend etwas kühler werden. Passt nicht so ganz zu einem großen Fest am Samstagabend im Freien. Na ja, nach einer gewissen Zeit sind eh alle schmerzfrei.

Donnerstag, 19. September 2013

Helmuquita

Lange haben wir Bananenstauden, jetzt endlich reife Bananen.

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Die Blüten kamen so Ende Mai aus den Stauden. Bis vor gut einer Woche hingen dann die Bananen dran. Durch das Gewicht und etwas Sturm knickte eine Staude um. Der Nachbar fällte die 3 Stauden mit Bananen und schnitt die Büschel ab. Diese hingen noch grün draußen am Zitronenbaum. Am Montag steckte ich zum Reifen ein Büschel in einen schwarzen Plastiksack und gab einen Apfel zur Beschleunigung des Reifeprozesses hinzu. Und siehe da, schon nach 2 Tagen wurden aus grünen reife gelbe Bananen.
Geschmacklich sehr gut und nicht mehlig. Nur krumm sind sie nicht. Lang auch nicht. Dafür umso dicker.

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Wenn die gegessen und verschenkt sind, kommt das nächste Büschel zum Reifen in den Sack.

Dienstag, 17. September 2013

Wieder vor Ort

So, endlich wieder auf der Insel. Am Sonntag sind wir pünktlich mit Aegean gelandet.

Der Flug gestaltete sich recht amüsant. Los ging es beim Check-In. Die Dame am Schalter meinte, ob wir auswandern. Der größte Koffer hatte 27,5 kg, der nächste 23 kg und der kleinste, eigentlich nicht viel größer als ein Trolley, hatte genau 30 kg. Wir meinten, Auswandern haben wir schon hinter uns, aber man braucht halt so einiges. Im schwersten Koffer z. B. 3,5 kg Entrecote, 3 kg Kalbsgulasch, ein paar Kilo Wurst fürs Frühstück, Boule-Kugeln usw.
Weiter ging es bei der Sicherheitskontrolle. Die Dame wollte meine Tasche (lauter Elektrokram drin) und wörtlich “die Tasche mit der Wurst” begutachten, denn im Handgepäck meiner Frau waren die restlichen Kilo Wurst verstaut.
Die Krönung war dann eine junge Frau beim Boarding. Schwarz gekleidet, schwarz geschminkt. Sie kramte in der Tasche nach ihrem Boarding-Pass und hatte plötzlich eine Zigarette im Mund. Sie sagte vor sich hin, “wo ist jetzt mein Feuerzeug”. Die Boden-Stewardess völlig fassungslos meinte, sie könne hier nicht rauchen. Das konnte sie gar nicht verstehen und ging durch. In der Fluggastbrücke sahen wir die Frau wieder. An die Wand gedrückt versuchte sie sich eine Zigarette anzuzünden. Ob sie es getan hat, weiß ich nicht, sie stieg auf auf jeden Fall ins Flugzeug ein. Man hat sie also nicht verhaftet.

Das Essen auf der Strecke nach Thessaloniki war wieder üppig.

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Die nett belegten Sandwiches von Thessaloniki nach Rhodos verweigerte ich dann. Aber gegen 14 Uhr kann man schon einen Gin Tonic trinken. Das Glas (Größe Ouzo-Glas) war zwar halbvoll mit Gin, aber für eine ganze Dose Tonic dann doch zu wenig. Die Stewardess bemerkte es und sagte “ich habe eine Idee”. Sie kam zurück mit zwei Gläsern einem leeren, das andere Glas randvoll mit Gin. “Jetzt können sie selbst mischen”. Wirklich gute Idee!

Langsam gewöhnt man sich wieder ein. Das Wetter hervorragend. Heute ziehen zwar ein paar Wolken herum, die Wetterberichte sagten es solle regnen, daran glaube ich allerdings nicht.

Sonntag, 8. September 2013

Noch ein paar Tage

Wie man vielleicht aus den letzten Beiträgen erahnen konnte, bin ich derzeit nicht auf der Insel. Ein paar Tage noch, aber dann …

… warten lt. Bilder von unseren Nachbarn die Bananen auf die Ernte …

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… und die Kameraden, die es sich hier bei den Nachbarn bequem machen, warten sicher auf die Streicheleinheiten meiner Frau …

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… und wir freuen uns nach Umbauarbeiten in der Wohnung in München und geschäftlicher Aufarbeitung der letzten Monate, auf die nächsten Monate auf Rhodos. Die mittlerweile “erste Heimat”.

Fotoquelle:
Nachbarin ;-)

Samstag, 31. August 2013

Fliegerei über die Jahre

Seit 1980 bereisen wir jährlich Rhodos, geschäftliche Flüge und Flüge zu anderen Urlausorten kamen hinzu. Was hat sich bei der Fliegerei in all den Jahren verändert?

Zu den Anfangszeiten flogen wir fast ausschließlich mit LTU nach Rhodos. Damals meist mit einer TriStar. Bestuhlung 2 – 4 – 2 (oder?), Fußraum ohne Ende, Gänge geräumig, Essen nach Tageszeit üppig, Getränke (auch alkoholische teilweise) frei. Gut es gab ein paar Flüge z. B. mit Aero-Lloyd die etwas fragwürdig waren. Fluggerät eine Caravell aus den sechziger Jahren. Handgepäckablage ein Netz wie in der Eisenbahn.
Die Flüge waren teuer, aber nicht unerschwinglich. Eben dem Aufwand des Fliegens entsprechend. Die Zeit verging, der Euro kam, irgendwann fragte man sich, war das Fliegen vor Einführung des Euro günstiger oder nicht. Ich kann es nicht mehr genau sagen.

Doch dann kam der große Umschwung. Plötzlich sanken wegen neuer Billigfluglinien die Preise rapide. Die Charter-Fluganbieter und auch die Liniengesellschaften mussten nachziehen, ein bis dato gnadenloser Preiskampf begann. Der Verbraucher freute sich. Überall wurde und wird diskutiert wo es die besten Schnäppchen gibt, Geiz ist ja bekanntlich geil. Die Gestaltung der Flugpreise ist mittlerweile undurchschaubar. Mal der Flug günstiger als das Taxi zum Flughafen, mal vermeintlich teuer, oder sagen wir eigentlich reell.

Das Resultat dieser Entwicklung, die Fluggesellschaften sparen wo es nur geht, deshalb werden für Dienstleistungen, die früher selbstverständlich waren, horrende Zusatzgebühren gefordert, der Service ist eigentlich keiner mehr. Auch ist es gang und gäbe geworden das Fluggerät weitgehend voll besetzt fliegen zu lassen. Dazu werden Flugzeiten verschoben und Zwischenstopps eingefügt.

Heute gehen deshalb die Diskussionen der Fliegenden meist nicht mehr um das ultimative Schnäppchen, sondern erbost um verschobene Flugzeiten, Abzocke bei einem Kilo Übergepäck, Verkaufsveranstaltungen im Flieger und was es sonst noch Unerfreuliches zum Urlaubsbeginn bzw. Ende gibt.

Nur frage ich mich, tragen wir Verbraucher an dieser Entwicklung nicht mit Schuld? Wir sitzen in einem millionenteurem Transportmittel mit hochausgebildeten Flugführern, am Boden sind hochtechnisierte Leitsysteme mit entsprechend ausgebildetem Personal. Und da erwarten wir, dass ein Flug so viel kostet wie 40 km Anfahrt zum Flughafen mit dem Taxi. Das kann nicht funktionieren.

Uns ist das Gebaren der Charter- und Billigflieger und dem einhergehende Stress mittlerweile zu viel geworden. Unsere Strecke RHO <> MUC fliegen wir ganz gleich zu welcher Jahreszeit nur mehr mit Linie sprich Aegean bzw. in Kooperation mit LH. Vor einiger Zeit haben wir mit den erflogenen Meilen mal auf Business-Class upgegradet. Seitdem fliegen wir nur mehr Business-Class.
Was ist das Fliegen doch wieder entspannt geworden. Die Flugzeiten sind auch 3 Monate nach Buchung noch die selben. Wir müssen nicht um 3 Uhr früh aufstehen oder kommen nicht nach Mitternacht am Ziel an.  Kein Anstehen beim Check-In. Gewicht beim Gepäck ist kein Thema mehr. An die 70 kg Freigepäck pro Person schaffen nicht mal wir. Es gibt vernünftiges Essen, bei dem einem nicht der zeitungslesende  Nachbar die Gabel aus der Hand katapultiert, da in einer Dreierreihe nur 2 Personen sitzen. Keine schreienden Kinder rütteln 2 Stunden an deiner Rückenlehne oder glotzen dich unentwegt aus 10 cm Entfernung durch die Sitze an, als wärest du ein Alien u.v.m. Dass wir allerdings auf Rhodos ab und an mit einem großen Bus alleine zum Eingang gefahren werden, ist mir eher peinlich. ;-)

Freitag, 23. August 2013

Das Feuer ist aus

Es bleibt die Frage wer an 3 Stellen gleichzeitig den Brand auslöste. Pyromanen, oder … ? Grundstücksspekulationen dürften in diesem Gebiet keine Rolle gespielt haben.
Sei es wie es ist, es sind leider wieder an die 600 ha Wald den Flammen zum Opfer gefallen.

Donnerstag, 22. August 2013

Brand teilweise unter Kontrolle

Aber noch keine Entwarnung. Es scheint sich um zweifache Brandstiftung gehandelt zu haben.

Mittwoch, 21. August 2013

Brand bei Salakos, Kalavarda, Dimylia

Seit heute Nachmittag brennt es in dieser Gegend. Das Feuer soll an 3 verschiedenen Stellen ausgebrochen sein. Es sind bereits Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz.

Dienstag, 20. August 2013

Stromversorgung zum(?)

Die Stromversorgung von Rhodos. Eines meiner Lieblingsthemen. Warum? Dass der Strom aus der Steckdose kommt, ist heute für jeden so selbstverständlich geworden wie das tägliche Brot. Dass etwas essentielles fehlt, merkt man erst wenn er nicht mehr fließt.
So geschehen am 13. Aug. auf Santorin, wo im Kraftwerk ein Generator explodierte, den zweiten Generator in Brand setzte und die Insel für einige Tage im dunklen saß. Es dauerte eine Woche bis die Stromversorgung wieder komplett hergestellt war.

Aufgeschreckt durch dieses Ereignis fiel den Verantwortlichen wieder die Stromversorgung von Rhodos bzw. den ganzen griechischen Inseln ein.  Und prompt keimt eine neue Idee auf, ja ist eigentlich schon beschlossene Sache. Man vernetze die ganzen Inseln per Unterseekabel mit dem Festland. Wie es sich liest, bedeutet dies das absolut endgültige Ende für ein zweites Kraftwerkes auf Rhodos.

Wie viele Jahrzehnte wird die Planung für dieses Vorhaben wieder dauern? Und wie will man auf dem Festland den zusätzlichen Strombedarf decken?

Ich glaube ich kaufe mir doch einen Generator.


Kommentar zum Kommentar von Valentina 

Damit es gut sichtbar ist, möchte ich meine Meinung dazu hier kund tun, denn wedeln mit dem grünen Fähnchen, ein paar neue Kühlschränke  und geschlossene Türen lösen das Problem nicht. Übrigens ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Strom als ein leerer.

  • Dass man sparsam mit dem Strom umgehen sollte, versteht sich von selbst.
  • Die Rodier kämen im Sommer, sicher auch mit Soroni zurecht, wenn nicht die doppelte Anzahl von Menschen (sprich Touristen) auf der Insel wären. Schon mal nachgedacht, was die Hotels zum Bespaßen der Urlauber verbrauchen?
  • Zu Sonnenkollektoren fürs warme Wasser; ich kenne fast kein Haus, das keine Kollektoren auf dem Dach hat.
  • Private Photovoltaik-Anlagen in Griechenland? Schon mal die Genehmigungsprozedur zur Einspeisung von Solar-Strom ins DEI-Netz angesehen? Ein schier unmögliches Unterfangen. Des Weiteren sind Photovoltaik-Anlagen nicht gerade billig. Welche griechische Durchschnittsfamilie hat derzeit einen 5-stelligen Betrag zur Verfügung, um sich solche Teile aufs Dach zu schrauben, bei einer Amortisationsdauer von vielleicht 15 Jahren.
  • Und jetzt wird es technisch. Photovoltaik und Windenergie recht und schön. Wenn beides vorhanden ist, trägt es zur Versorgung bei - gut. Nur ab und an weht auch mal kein Wind und in der Nacht scheint die Sonne nicht. Und dann? Dann braucht man herkömmliche Kraftwerke, die die gesamte Grundlast tragen können, denn speichern von Strom außer in  Pumpspeicherkraftwerken ist nicht. Dazu braucht man aber die geologischen Möglichkeiten und genügend Wasser.
  • Weiter wird der Stromverbrauch nicht abnehmen, sondern mit jedem Hotelneubau zunehmen. Heute läuft Soroni im Sommer an der Grenze der Kapazität. Wo soll weitere Power herkommen (Tag und Nacht und bei Windstille) als vom Festland oder durch ein zweites Kraftwerk?

    Und meine ganz persönlichen Ängste. Lasst mal, aus welchen Gründen auch immer, Soroni ausfallen (siehe Santorin), dann kann Rhodos zusperren.  Mit Container-Generatoren zur Überbrückung bringt man keine 230 MW her. Also irgendeine Back-Up-Lösung ist dringend von Nöten.

Montag, 19. August 2013

DANKE!

Fast genau 4 Jahre mit dem Blog online und

250.000 Aufrufe

Vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Werde weiter Banales rund ums Haus und um Rhodos berichten.
Werde weiter über dies uns das schimpfen oder mich aufregen.
Werde so weit möglich und Lust dazu da ist, den Reporter spielen.
Werde Bilder einstellen. Schöne und nicht so schöne.
Also wie gehabt

Sonntag, 11. August 2013

Die mal wieder

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Samstag, 3. August 2013

Steuersenkung im Gastgewerbe

Vom 1. August bis Ende des Jahres wird die Mehrwertsteuer für Gastronomie  und Hotellerie von 23 % auf 13 % gesenkt, um den Umsatz anzukurbeln, so wird argumentiert.

Ich glaube aber kaum, dass die Steuerersparnis an die Kunden weiter gegeben wird. Wer für seine Leistungen keine oder nur minimale Steuern abführt, kann auch keine Ersparnis weitergeben. :-)

Donnerstag, 1. August 2013

Es brennt schon wieder

Gebiet Kalamona, Agios Soulas. In der Nähe von Petaloudes.

Quelle:
Rodiaki

19:30

Feuer wieder gelöscht!

Wo bleibt der Aufschrei?

elafiBei dem Brand sind tausende von Tieren getötet bzw. verletzt worden. Lt. einem Bericht bei “rodosalarm” sind den Feuerwehrleuten und Helfern u. a.  Gruppen von Hirschen entgegengelaufen, die teilweise am lebendigen Leib brannten. Nicht anders erging es der anderen Tierwelt. Hasen, Vögel und allem, was in den Wäldern lebt(e). Ganz zu schweigen davon, dass Tiere die überlebten ihrer Nahrungsquelle und ihrer Wasserlöcher beraubt wurden. Derzeit sucht man Freiwillige, die zumindest den Hirschen Nahrung zur Verfügung stellen. Diese Initiative geht aber nicht von denen aus, die sich überall als Tierschützer aufspielen.

Ich frage mal ganz provokativ, wo bleibt da der Aufschrei der sogenannten “Tierschützer” speziell der ausländischen? Wo sind Aufrufe zum Futter sammeln, verletzte zu Tiere versorgen usw.? Finde da nichts auf den “Tierschutz”-Seiten. Ah, ich überlas das wahrscheinlich, es geht diesen Leuten nicht um Tiere im Allgemeinen, es geht nur um Hunde und Katzen. Der Rest der Tierwelt wird schon klar kommen.

Bildquelle:
rodosalarm.gr

Dienstag, 30. Juli 2013

Brand unter Kontrolle

Ein großer Teil von Süd-Rhodos eine Mondlandschaft.

Quelle: Rodiaki

Die übersetzten 50.000 Hektar stimmen nicht. Es wird in der Übersetzung immer Stremata mit Hektar gleich gesetzt. Es sind “nur” 5.000 Hektar.

Montag, 29. Juli 2013

Ein Fisch

Vor 2 Wochen in der Stammtaverne. Ein Fangri von knapp 4 kg mit Gemüse aus dem Backofen.

Vorher

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Nachher

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Doch ein Wort zum Feuer

Dass der Brand in Süd-Rhodos eine Katastrophe ist, darüber braucht man nicht reden. Dass aber diese s… Zigeuner das auch noch ausnutzen und genau zu dieser Zeit zweimal Feuer in ihrem Lager in Korakonero anzünden, um wieder mal Metalle aus alten Reifen und gestohlenen Kabeln herauszubrennen und hier auch noch die Feuerwehr ausrücken musste, damit der giftige Rauch nicht wieder in die Stadt zieht, schlägt dem Fass den Boden aus.

Wahrscheinlich dachten sie, dass keine Feuerwehr mehr ihr kriminelles Unterfangen stoppen könne. Wann steckt man diese Mischpoke endlich in den Knast?

Quelle u. a.:
http://www.ifmedia.gr/local-news/20130-dias.html

Sonntag, 28. Juli 2013

Waldbrand

Diesmal entziehe ich mich der Effekthascherei und stelle keine Berichte, Fotos und Videos über den katastrophalen Waldbrand in das Blog. Wer wirklich interessiert ist, wird in den rhodischen Medien genug Informationen finden.

Hier ein paar Informationsquellen:

“Rodosalarm” Fotos
http://www.rodiaki.gr/
http://www.ifmedia.gr
http://www.rodosalarm.gr
http://www.tvkosmos.gr/

Außerdem könnte ich schon wieder …, wenn ich bei FB mit Berichten über den Waldbrand wieder “Daumen hoch” und “… Gefällt das” sehe. Ich weiß, es ist anders gemeint, aber mir gefällt das trotzdem nicht.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Nur noch essen?

Seit geraumer Zeit bin ich wegen der Hitze irgendwie paralysiert. Ums Haus werden nur mehr die nötigsten Dinge gemacht und das auch nur bis ca. 10 Uhr, dann wird es zu heiß. Jeden Sonnenstrahl meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Das einzige was leider nicht unter der Hitze leidet, ist der Appetit.

So wartete ich gestern wieder auf den Sonnenuntergang um zu Theo gehen zu können. Wir hatten, wie schon weiter unten erwähnt, Ziege aus dem Backofen, Gemista und theo_essen_01Lachano-Dolmades bestellt. Ich muss sagen, das hat er alles sehr gut gemacht. Die gefüllten Paprika und Tomaten kamen angebräunt aus dem Backofen, wo sie neben der Ziege schmorten. Die Ziege mit Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten und gut gewürzt ein Gedicht. Alles schmorte so 5 Stunden im Backofen.

theo_essen_02Theos Mutter, obwohl sehr schlecht auf den Beinen, war an der Zubereitung maßgeblich beteiligt. Tja, die älteren Frauen kennen halt, wie überall auf der Welt, noch die traditionelle Küche.

Theo lachte sein Essen so an, dass er wie so oft mit uns mit aß. Als wir gegen 23 Uhr gingen, sagte er, jetzt kommt die Familie zum Essen, habe das gleiche Tapsi nochmal im Ofen aber mit Huhn. Mahlzeit.

Leider habe ich mal wieder eine Kamera vergessen. Ärgerlich. Es fotografierte jemand anderes. Vielleicht kann ich noch Bilder nachliefern.

Hier die Ziege mit Kartoffeln

Zicklein

Anmerkung:
Diese Speisen hat Theo nicht in seinem normalen Angebot. Man sollte ihm also 1 – 2 Tage vorher Bescheid geben. Außerdem kann man vorgenanntes nicht in kleinen Mengen zubereiten, somit rentiert sich der Aufwand nur ab 8 Personen. Wir waren gestern zu zehnt.

Samstag, 20. Juli 2013

Vorzüglich gespeist

Im Herbst feiere ich einen runden Geburtstag. Da soll die Location mal etwas besonderes sein. Ich werde es einem Freund gleich tun und dort feiern. Um schon mal den Termin und den Ablauf der Feier zu besprechen, gingen wir gestern mit 2 Freunden zum “Vorkosten” in das Restaurant. Da ich die Familie, die das “Alexis” und das “4Seasons” betreibt schon lange kenne, nahm uns der Chef gleich die Speisekarte weg und sagte, ich stelle euch ein schönes Menü zusammen. Was dann in den nächsten zweieinhalb Stunden aufgetischt wurde, lies den Gaumen jubeln. Ich hoffe, ich bringe noch alles zusammen.

  • Als Starter warmes Brot und dazu einem Aufstrich aus Paprika und Tomaten
  • Selbst gebeizter Lachs mit einer Art Remoulade und Lachsrogen
  • Sashimi - roher gebeizter Thunfisch, Garnelen und Hering
  • Gebratene Thunfischstücke und in Weinblätter eingewickelte Sardinen
  • Salat u. a. mit Avocado und Granatapfelkernen
  • Kedonia (rohe Muscheln) und Austern
  • Im Weinsud gekochte Muscheln
  • Muscheln, die mit einer Sahnesoße überbacken wurden
  • Gegrillter Oktopus und mit Feta gefüllter Kalamar, dazu schwarze Farfalle
  • Im Ofen gebackene Aubergine
  • Als Hauptspeise 2 kleine Hummer und 6 Riesengarnelen auf Spaghetti, die im Hummersud gegart und mit Tomaten und frischen Gewürzen verfeinert wurden.
  • Zur Nachspeise konnten wir uns verschiedene süße Leckereien aussuchen
  • Den Abschluss bildete dann noch eine Käseplatte mit Pumpernickel und Weintrauben
  • Dazu Weißwein und Ouzo

Ich denke, ich habe noch etwas vergessen, aber egal. Auf jeden Fall war alles, was auf den Tisch kam, ein Highlight. Der Service und das Timing in der die Speisen kamen war perfekt. Das Ambiente innerhalb der Altstadtmauern sowieso.