Freitag, 19. Juli 2013

Wenn die Zikaden singen

zikade_01… dann ist man vom Tinnitus nicht mehr weit entfernt. In der Ferne als Grundgeräusch geht es ja noch, sitzt so eine Zikade aber nur wenige Meter in Busch oder Baum hilft nur Vertreiben oder sich selbst zurück ziehen.

Dieses Exemplar sitzt seit Stunden am Fliegengitter und ist … mucksmäuschenstill. Ich lasse es sitzen und wecke es lieber nicht auf. ;-)

Freitag, 12. Juli 2013

Theo …

… hat sich entschlossen seine Ouzeri doch (noch) nicht zu schließen. Gestern waren wir wieder dort und haben wie üblich sehr gut gegessen. Salat, gebratenes Gemüse, Kalamari, Muscheln, Garides Simiakou, Tsatsiki, Garides in Ouzo-Sahnesoße, Reis mit Garides. Für 4 Personen hat es gereicht. ;-)

theo_ofen_01Für das nächste Mal habe ich Theo angefeuert etwas in seinem alten Backofen für uns zu machen. Er meinte Ziege mit Kartoffeln und Gemüse wäre etwas. Vorher gefüllte Paprika und Tomaten und Lachano-Dolmades. Hört sich gut an.

Freitag, 5. Juli 2013

Abkühlungen

aloe_01Trotz genügend Grundbräune holte ich mir gestern bei einem Bootsausflug einen ordentlichen Sonnenbrand an den Oberschenkeln. Es kam halt dort Sonne hin, wo sie sonst nicht hin kommt und Sonnencreme ist für mich ein Fremdwort.
Gut, dass man dann zur Linderung der Schmerzen die Aloe Vera gleich aus dem Garten holen kann.

 


Für innerliche Erfrischung sorgen dann die Wassermelonen. Im Supermarkt ist für das Personal an der Waage und an der Kasse derzeit Schwerstarbeit angesagt. Fast keiner geht ohne Melone raus. Unsere Melone hatte knapp 11 kg und es war nicht die Größte.

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Auf dem Weg zur Bucht “Kokinos Ammos”  kamen wir dann hier vorbei. Noch nie gesehen. Scheint ein Privathaus mit Kapelle zu sein.

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Montag, 1. Juli 2013

Flughafen-Chaos

Gestern Mittag holten wir die Tochter eines Freundes vom Flughafen ab. Sie kam über Athen aus Zypern, wo sie 2 Jahre eine Kochschule besuchte.
So ein Verkehrs-Chaos wie gestern habe ich noch nie gesehen. Über die ganze Länge der Flughafengebäude Busse in Zweierreihen geparkt, teilweise stiegen Passagiere in dritter Reihe aus den Bussen, was den Verkehr für PKW völlig blockierte. Dazu hunderte von Taxis auf dem Taxistreifen. Vorne bei der Ankunft kein Platz zum kurzen Halten. Ich ließ meine Frau aussteigen, um unsere Freundin zu suchen, ich drehte in der Zwischenzeit x Runden mit dem Auto, da mich ein Polizist, als ich in dritter Reihe halten wollte sofort verscheuchte, obwohl ich ihm erklärte, dass ich im Fahrzeug sitzen bleibe, falls ein Bus weg muss.
Wie es innen bei den Abflügen im Charter-Terminal ausgesehen haben muss, möchte ich nicht wissen.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Was Ordentliches auf dem Tisch

Nach dem Reinfall von vorgestern, kam gestern zu Hause was Anständiges auf den Tisch. 1,5 kg Rinderbraten aus der Wade mit Knödel und Preiselbeeren.

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Mittwoch, 26. Juni 2013

Da fällt mir glatt keine Überschrift ein

Gestern verschlug es unsere Parea zum Essen nach Kolymbia. Normal gehen wir immer in unsere bekannten Lokalitäten, von denen wir wissen, dass es dort gut ist. Leider hat eines der Lokale, wegen familiärer Probleme vorübergehend geschlossen. Von Theo (siehe rechts) munkelt man, er hätte aus Mangel an Gästen ebenfalls geschlossen.  Man einigte sich dann auf eine Taverne am Strand von Kolymbia, nette Aussicht, das Essen sei ganz ordentlich. Letzteres muss aber schon länger her sein. Ich hatte im Voraus schon so meine Zweifel, da ich dort an einem Nachmittag mit zur 2 Getränken schon mal ordentlich über den Tisch gezogen wurde und Kolymbia, für mich die hässlichste Touristenhochburg von Rhodos, nicht gerade zu meinen Lieblingsorten zählt.

Nun gut, der Laden war voll, soll nichts Schlechtes bedeuten. Wir bekamen gerade noch Tische für uns 11 Personen. Der Abend nahm seinen Lauf. Los ging es schon, dass die Bedienung das Essen aufnehmen wollte, bevor wir Getränke bestellen konnten. Wir konnten das hinbiegen, wir bekamen doch zuerst etwas zu trinken und bestellten dann 11 Vorspeisen. Die üblichen Sachen. Salat, Tsatsiki, Pitaroudia, Gigantes, Melinzana Salata, gegrillte Bauernwürste usw. Was dann kam, ließ uns alle nur fragend auf die Teller blicken. Pitaroudia 4 kleine Stücke, Dolmades 6 Stück, sehr klein, Gigantes für jeden 3 Stück, ja richtig gehört(!), diese auch noch hart und mehlig, die Bauernwürste waren original die fetten, roten Dinger vom großen Discounter hier.
Es konnte nur besser werden. Wir bestellten die Hauptspeisen. Ich weiß zwar, dass man sich in einer normalen Taverne kein Pfeffersteak bestellen soll, aber mir fiel nichts anderes ein, da ich zur Zeit die üblichen, überall gleichen griechischen Vorspeisen usw. nicht mehr sehen kann. Dies war das nächste Highlight. Ein dünnes, durchgebratenes, zähes von Knochen durchzogenes Teil Rindfleisch, was mit dem Begriff Steak rein gar nichts zu tun hatte. Die Pfeffersoße so gut wie nicht vorhanden, Beilage frittierte Kartoffeln, Reis. Das Ganze für schlappe 20 EUR. Ein paar Freunde einigten sich auf 1 kg Lammkoteletts. Natürlich waren es keine Koteletts, sondern in Scheiben gehackte Keule. Mein Tischnachbar fragte die Bedienung, ob das Kilo mit dem Teller und den Zitronen gewogen wurde, weil es so wenig war. Was man aber fast nicht glauben kann, nicht mal der Ouzo war genießbar. Die Bedienung öffnete zwar ein original verschlossenes Karafaki Plomari, mit den Eiswürfen in den Gläsern verheiratet, schmeckte der Ouzo aber muffig und irgendwie nach Plastik. Wir ließen ihn zurückgehen und erhielten dann ein Karafaki Varvajanni, denn die griechische Taverne hatte nur ein Karafaki Plomari. Dieser schmeckte dann ähnlich scheußlich, denn es waren die Eiswürfel, die so muffelten. Zur Krönung war das Ganze dann auch noch ein relativ teures Vergnügen.

Sicher kann man über Geschmack streiten, wenn allerdings 11 Personen erbost über das Gebotene waren, ist das keine Einzelmeinung mehr. Was mir dann noch die Zornesröte ins Gesicht treibt, gute Lokale müssen wegen Gästemangel schließen und so ein Schuppen ist brechend voll. Was muss diese Gästeklientel zu Hause essen?

Dienstag, 18. Juni 2013

Sommerhitz

Jetzt ist er da, der Sommer. Gestern auf der Terrasse an die 38 Grad, nachts knapp 30 Grad.
Die Regenfälle der letzten Woche waren lt. “Rodiaki” gar nicht gut für die Landwirtschaft. Von Oliven bis Wein muss alles neu gespritzt werden, da der Regen die Insektizide abgewaschen hat.

Freitag, 14. Juni 2013

Wetterkapriolen

Normalerweise sollte das Wetter um diese Jahreszeit kein Thema mehr sein. Bewölkung unbekannt, die Sommerhitze fängt an. Ist aber dieses Jahr etwas anders. Seit 3 Tagen weiß-blauer Himmel, mal mehr weiß, mal mehr blau, mal sogar schwarz. Gestern lokal in Faliraki Regenschauer, heute Mittag etwas Regen in unserer Gegend bei nur 23 Grad. Jetzt zieht es komplett zu. Vielleicht ist es nur lokal  und anderswo scheint die Sonne, ich weiß es nicht.

Muss mich berichtigen, es regnet nicht etwas, gerade hat es geschüttet.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Farben

 

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Mittwoch, 12. Juni 2013

ERT verstummt

Gestern wurde überraschend die öffentlich-rechtliche Fernseh- und Rundfunkanstalt ERT geschlossen und sämtliche Mitarbeiter entlassen. ERT sei mit seinen ca. 2.900 staatlichen Angestellten völlig überbesetzt und mit seinem Budget von jährlich 205 Mio. EUR ein Millionengrab, hieß es aus Regierungskreisen. In ein paar Monaten soll ERT mit weniger Mitarbeitern und kleinerem Budget wieder auf Sendung gehen.

Überflüssige Beamte entlassen - ja. Ausgaben verringern – ja. Aber das erscheint mir schon eine arg brachiale Methode zu sein. Ein anderes Konsolidierungsprogramm ist den Verantwortlichen wohl nicht eingefallen. Griechenland dürfte jetzt wohl das einzige Land in Europa sein, das keine öffentlich-rechtliche Fernseh- und Rundfunkanstalt hat.

Montag, 10. Juni 2013

Die lieben Nachbarn

Weil gerade mein Blutdruck wieder steigt, ein paar Worte zu Nachbarn.
Leben wir doch hier nicht wegen dem schönen Wetter, sondern wegen Freundschaften, der lockeren Lebensweise der Griechen, deren Toleranz, mehr Lächeln im Gesicht als hängende Mundwinkel und vielem mehr, was den Deutschen fehlt oder in deren Mentalität gegenteilig vorhanden ist. Nur hat man es halt nicht leicht, wenn man dann hier wieder deutsche Nachbarn hat, die genau die Eigenschaften haben, wegen derer wir aus Deutschland “geflüchtet” sind.
Da müssen wir und unsere  griechischen Nachbarn uns beim ersten Morgenkaffee draußen täglich den Lärm eines Laubsaugers (100 dB oder mehr) anhören, weil so ein Schrebergärtner  am Morgen den Staub auf seinem Gehöft von einer Ecke in die andere bläst. Da ist in der direkten Nachbarschaft eine Korinthenkackerei über Dinge, die einem Griechen nicht mal auffallen würden. Getratsche mit übler Nachrede gepaart ohne Ende.

Aber was soll es, griechisch denken! Am besten nicht mal ignorieren. ;-)

Stromausfälle

soroni_014 Stromausfälle innerhalb 5 Tagen gefallen mir gar nicht. Lange Zeit, selbst über den Winter mit Gewittern, starken Regenfällen und Sturm, hielten sich Ausfälle stark in Grenzen. Ärgerlich, der Strom fiel nachts oder am frühen Morgen aus und jedes Mal fing die USV des PCs zu piepen an. Also raus aus dem Bett. Als beim zweiten Ausfall der Strom wieder da war, hatten wir für ca. 1 Stunde kein Wasser.   

Freitag, 31. Mai 2013

Ein armer Kerl

Unser Darko, der große Bruder unserer 4 Halbwüchsigen, hat es schon schwer. Sie lieben ihn alle. Mal alleine entspannen, fast unmöglich.

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Mimi auf Darko.

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Platzwechsel nützt auch nichts. Mimi auf Darko.

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Der Rest liegt anderweitig nutzlos herum.

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Bis auf unseren Rotzlöffel Socke (hier links im Bild) sind jetzt alle kastriert bzw. sterilisiert. Die beiden Mädels waren bei der OP bereits schwanger.

Dienstag, 28. Mai 2013

Kleiner Ausflug in die Pampa

Beim letzten Bootsausflug habe ich zwischen Stegna und Lindos einige Küstenabschnitte und Ansiedlungen gesehen, die ich auf dem Landweg noch nie erkundet hatte. Da in den Landkarten die Feld- und Wirtschaftswege, die ich befahren wollte, nicht eingezeichnet sind, haben wir uns mit Bildern von Google-Earth und dem Navi auf den Weg gemacht. Erstaunlich war, dass viele Feldwege, die nur breit genug für ein Fahrzeug sind, im Navi angezeigt wurden. Manchmal war ich aber lt. Navi auch auf der grünen Wiese.

An der Straße zwischen Stegna und Haraki. Ein Großteil der Straße ist, wegen der Wasserleitung die vom Gadura-Staudamm nach Norden führt, gebaut worden. Erschreckend daran, die Pumpstationen alle halbfertig, sieht eher schon wieder verfallen aus. Bis dato ist ja noch kein Tropfen Wasser durch die Leitung geflossen, obwohl der Stausee voll ist. Ob das mal alles fertig wird, wage ich schon wieder zu bezweifeln. So kann man auch Hunderte Millionen Euro nutzlos verbrennen. Davon nicht wenig von der EU finanziert.

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Weiter ging es dann von Haraki an der Küste entlang Richtung Kalathos. Das gab aber nicht viel her. Flaches Land, einsame Küste, etwas Landwirtschaft, ein altes Quetschwerk.

Auf dem Rückweg dann rauf auf den Profitis Ilias bei Archangelos auf dessen Gipfel die Kapelle Agios Ioanis steht. Zu meiner Schande war ich dort auch noch nie. Oben angelangt, ein grandioser Rundumblick.

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Tsambika vom Profitis Ilias gesehen.

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Die Kapelle Agios Ioanis.

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Sonntag, 26. Mai 2013

Spinne

spinne_01Gestern Besuch auf der Terrasse. Es war nicht die erste dieser Art, die hier gesehen habe. Dachte immer das wäre eine “Schwarze Witwe”. Laut Recherche im Netz ist es aber eine “Rote Röhrenspinne”. Beruhigt mich! Während der Biss der europäischen schwarzen Witwe gefährlich sein kann (die Giftigkeit ist zwar umstritten), ist der Biss der roten Röhrenspinne lediglich schmerzhaft. 

Mittwoch, 22. Mai 2013

Eine Seefahrt, die ist lustig

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Gestern waren wir wieder mal mit dem Boot unterwegs. Von Kolymbia nach Lindos. Anlass war der runde Geburtstag eines Freundes, der dazu einlud.

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Die schönste Aussicht auf Lindos.

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Karibik, oder?

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Das Schwimmen bei den Badestopps überließ ich den anderen. Die einen meinten das Wasser hätte 22 Grad, andere 19 Grad. Das magische Wort für mich “24 Grad + x” war nicht dabei. Also viel zu kalt für mich.

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Montag, 20. Mai 2013

Blüten

Diesmal könnte es mit ausgereiften Bananen klappen. Es ist noch lange warm. Sonst kamen die Blüten Ende des Jahres. Diese Blüte mit ca. 30 cm Länge schob sich innerhalb von 3 Tagen heraus.

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Gestern noch so …

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Heute so … leider nur heute. Aber es sind noch einige Blüten im kommen.

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Großer Kaktus, kleine Blüte, noch kleinere Gottesanbeterin.

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Heute wolkenlos. Gehöft vom Saharasand befreit. Ich gebe mich der Hoffnung hin, dass es das jetzt war.