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Freitag, 16. Mai 2014

Umweltschweine

Tut mir leid, dass ich das so krass auszudrücke, aber es ändert sich hier bzgl. Umweltschutz nichts. Da mag zwar die Politik (halbherzig) drakonische Strafen für wilde Müllkippen odgl. verkünden, nur, wo keine Kontrolle, da kein Richter.
Und, wenn jetzt jemand sagt, “hier ist es doch sauberer geworden als früher”, kann ich nur sagen, ja, an den Haupttrampelpfaden der Touristen. Schaut mal hinter die Kulissen.

Aktueller Fall:
Vor ein paar Wochen hörte ich Geräusche aus einer Richtung, wo eigentlich nichts kommen dürfte. Dachte mir nichts dabei. Es häufte sich. Also mal in die Richtung gegangen, wo es her kam. Ich sah, wie ein LKW Bauschutt oberhalb unseres Hauses den Berg herunter kippte. Mittlerweile ist das eine Lawine aus Badewannen, Toilettenschüsseln, Betonteilen, Sand, Plastikplanen usw. geworden.

Heute, als mal wieder ein LKW Tonnen von Bauschutt abkippte, wurde es mir zu blöd. Ich rief den im Ort Zuständigen für die Abfallentsorgung an. 30 Minuten später kam er und sah sich das an. Er will der Sache auf den Grund gehen und erklärte mir, dass das für den betreffenden Umweltsünder ganz schön teuer werden kann. Mal sehen was passiert.

muell_01 muell_02

Das traurige an der Geschichte, ich bin nicht der einzige, dem diese Sache aufgefallen ist, nur unternimmt keiner etwas. Nach dem Motto “eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus”. Mittlerweile kenne ich dieses System zur Genüge. Denn auf irgendeine Weise hat jeder “Dreck am Stecken”. Da kann ich doch meinen Nachbarn, meinen Verwandten, meinen entfernt Bekannten nicht an den Karren fahren.

Mir ist das mittlerweile egal. Ich bin EU-Bürger, ich zahle hier von der Mehrwertsteuer über die Autosteuer bis zur Grundsteuer und Gemeindeabgabe brav meine Abgaben und lasse sehr viel Geld in diesem Land. Deshalb werde ich künftig nicht mehr den Gebetsteppich ausrollen und mich lächelnd bedanken, dass ich hier leben darf. Wo etwas nicht passt, werde ich mich einmischen.

Dienstag, 18. Februar 2014

Kulturhauptstadt hinter den Kulissen

Als Kulturhauptstadt ist natürlich Rhodos Stadt vorgesehen. Da dieses Kulturerbe und die Veranstaltungen drum herum aber sicher überschaubar sind, würden sich Besucher dieses Events  bestimmt gerne auf der ganzen Insel umschauen. Da sind doch solche “Sehenswürdigkeiten” durchaus interessant.

muell_fali_01Bildquelle: http://kalithies.blogspot.de/
Artikel: http://kalithies.blogspot.de/2014/02/blog-post_6010.html


Es handelt sich um eine der unzähligen illegalen Müllkippen der Insel. An der Zufahrt zu “Profitis Amos” in Faliraki. Nur eine wilde Müllkippe von vielen. Es wird in dem Artikel geschimpft. Mit Recht.
Nur, ich kenne, da wir nicht weit daneben 8 Jahre ein Häuschen gemietet hatten, diesen Müllhaufen schon seit 1998. Abhilfe, Verbote, Kontrolle dessen? Nichts. Reden, Jammern …

Findet dann Mitte Juni das Panagiri bei “Profitis Amos” statt, rührt ein Radlader etwas in dem Haufen herum und schüttet Erde und Sand auf den Müll. Schon ist eine Ebene für die Verkaufsstände, die Souvlaki-Buden und ein Parkplatz entstanden. Mahlzeit!

Donnerstag, 1. August 2013

Es brennt schon wieder

Gebiet Kalamona, Agios Soulas. In der Nähe von Petaloudes.

Quelle:
Rodiaki

19:30

Feuer wieder gelöscht!

Wo bleibt der Aufschrei?

elafiBei dem Brand sind tausende von Tieren getötet bzw. verletzt worden. Lt. einem Bericht bei “rodosalarm” sind den Feuerwehrleuten und Helfern u. a.  Gruppen von Hirschen entgegengelaufen, die teilweise am lebendigen Leib brannten. Nicht anders erging es der anderen Tierwelt. Hasen, Vögel und allem, was in den Wäldern lebt(e). Ganz zu schweigen davon, dass Tiere die überlebten ihrer Nahrungsquelle und ihrer Wasserlöcher beraubt wurden. Derzeit sucht man Freiwillige, die zumindest den Hirschen Nahrung zur Verfügung stellen. Diese Initiative geht aber nicht von denen aus, die sich überall als Tierschützer aufspielen.

Ich frage mal ganz provokativ, wo bleibt da der Aufschrei der sogenannten “Tierschützer” speziell der ausländischen? Wo sind Aufrufe zum Futter sammeln, verletzte zu Tiere versorgen usw.? Finde da nichts auf den “Tierschutz”-Seiten. Ah, ich überlas das wahrscheinlich, es geht diesen Leuten nicht um Tiere im Allgemeinen, es geht nur um Hunde und Katzen. Der Rest der Tierwelt wird schon klar kommen.

Bildquelle:
rodosalarm.gr

Montag, 29. Juli 2013

Doch ein Wort zum Feuer

Dass der Brand in Süd-Rhodos eine Katastrophe ist, darüber braucht man nicht reden. Dass aber diese s… Zigeuner das auch noch ausnutzen und genau zu dieser Zeit zweimal Feuer in ihrem Lager in Korakonero anzünden, um wieder mal Metalle aus alten Reifen und gestohlenen Kabeln herauszubrennen und hier auch noch die Feuerwehr ausrücken musste, damit der giftige Rauch nicht wieder in die Stadt zieht, schlägt dem Fass den Boden aus.

Wahrscheinlich dachten sie, dass keine Feuerwehr mehr ihr kriminelles Unterfangen stoppen könne. Wann steckt man diese Mischpoke endlich in den Knast?

Quelle u. a.:
http://www.ifmedia.gr/local-news/20130-dias.html

Sonntag, 28. Juli 2013

Waldbrand

Diesmal entziehe ich mich der Effekthascherei und stelle keine Berichte, Fotos und Videos über den katastrophalen Waldbrand in das Blog. Wer wirklich interessiert ist, wird in den rhodischen Medien genug Informationen finden.

Hier ein paar Informationsquellen:

“Rodosalarm” Fotos
http://www.rodiaki.gr/
http://www.ifmedia.gr
http://www.rodosalarm.gr
http://www.tvkosmos.gr/

Außerdem könnte ich schon wieder …, wenn ich bei FB mit Berichten über den Waldbrand wieder “Daumen hoch” und “… Gefällt das” sehe. Ich weiß, es ist anders gemeint, aber mir gefällt das trotzdem nicht.

Dienstag, 18. Juni 2013

Sommerhitz

Jetzt ist er da, der Sommer. Gestern auf der Terrasse an die 38 Grad, nachts knapp 30 Grad.
Die Regenfälle der letzten Woche waren lt. “Rodiaki” gar nicht gut für die Landwirtschaft. Von Oliven bis Wein muss alles neu gespritzt werden, da der Regen die Insektizide abgewaschen hat.

Montag, 8. April 2013

Donnerstag, 14. Februar 2013

Turnhalle bei Afandou

Sollte es mal werden. Jetzt? So verbrennt man Steuergelder und versaut die Umwelt. Es gibt noch weitere “Läden” zwischen Afandou und Kolymbia, wo es alles gibt. Matratzen, Toiletten, Badewannen …

TVKOSMOS berichtet

Mittwoch, 29. August 2012

Feuer bei Soroni

10 Uhr

Laut letzten Meldungen ist der Waldbrand bei Soroni Richtung Petaloudes, Psinthos unter teilweiser Kontrolle.

Der Brand ist (oder war) bis 3 km vor das Schmetterlingstal vorgedrungen. Es wurden bis dato ca. 6.500 Hektar Wald vernichtet.


13 Uhr

Lese gerade, der Kampf geht weiter. Es werden weitere 50 Feuerwehrleute und 14 Fahrzeuge von Piräus erwartet. Ebenso sind 5 Löschflugzeuge und 2 Hubschrauber im Einsatz. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die Flammen nicht auf Petaloudes übergreifen.


17 Uhr

Laut der Zeitung “Dimokratiki” geht man, da das Feuer an mehreren Stellen ausbrach, von Brandstiftung aus.


Hier einige Videos zur Situation:

Löschflugzeuge nehmen Wasser am Afandou-Strand auf.

Bericht von Kosmos-TV

Videos verschiedener Medien

Dienstag, 21. August 2012

Die Kehrseite des “Paradieses”

So sieht es derzeit im Stadtteil Zephyros in Rhodos Stadt aus. Man beachte die Bilder zum Bericht.

Diese Brühe läuft durch den Kanal beim Laiki schön langsam zum Strand bei Zephyros runter.
Wenn dann die ersten starken Regenfälle kommen, werden die “Feststoffe” ins Meer geschwemmt. Mahlzeit!

Dritte Welt?

Bei unserer Mülltonne dauerte es eine Woche bis sich endlich ein Müllmann erbarmte und die Säcke daneben mitnahm, nachdem die Tonne wegen Nichtleerens überlief. Es stank dort gotterbärmlich. Gut dass wir Katzen haben, die trotz guten Fütterns überall gegenwärtige Ratten und Mäuse jagen.

Wir leben gerne auf Rhodos. Was wir aber abseits der Touristentrampelpfade oft sehen müssen, lässt einem schon die Galle hochsteigen. Wenn ich dann noch in den Foren von Touristen “Rhodos mein Paradies” lese, kann ich nur sagen, lebt erst mal dort, dann werdet ihr schnell auf den Boden der Realität geholt.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Ätzend

Geht kein Wind, was derzeit öfter der Fall ist, liegt über dem Tal ein ätzender Rauchgestank, eine richtig, graue Smogwolke. Da das Heizöl so teuer geworden ist, heizen wohl immer mehr Leute mit Holz. Da besonders beliebt Olivenholz, was am meisten raucht und stinkt.
Als ob das nicht genügt, wird derzeit der Oliven- und sonstiger Baumschnitt dazu oft noch anderer Unrat, was alles möchte ich gar nicht wissen, auf dem Feld oder gleich neben dem Haus verbrannt. Heute ist es besonders schlimm, da man mit dem Feuer die Kobolde vertreiben will. Eines Kommentares hierzu enthalte ich mich. Im Moment sehe ich zu den Kaminen noch 4 Rauchsäulen aufsteigen, die das ganze Tal verpesten. Morgendliches Lüften also vorerst verschoben.

rauch_01 Eine der Rauchsäulen, garantiert 50 m hoch.

rauch_02

 
rauch_a_01  

Es hört gar nicht mehr auf überall zu qualmen.

So wie es aussieht regnet es bald. Dann wird die Sauerei hoffentlich ausgelöscht.

rauch_a_02

Nachtrag 17:30

Dachte gerade, hängen die Wolken nach dem Regen so tief? Nein, irgendein Eingeborener macht sich die “Bewölkung” selbst. Langsam fasse ich es nicht mehr. Alles hustet nur die Kobolde nicht. Eine Luft zum Schneiden.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Recht hat er

Da regt sich einer gewaltig über den, wie er sagt, seit Jahrzehnten gleichen Saustall am Stadtstrand auf. Das häufigste Wort von ihm ist “Dropí” “Schande”. Ich kann ihm nicht widersprechen.

paralia from NewsKosmos.com on Vimeo.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Bin vor Ort

Der erste flüchtige Eindruck hat die Aussagen der Freunde bestätigt. Bereits beim Landeanflug sah man, dass es die Westküste nicht getroffen hat. Sind über Soroni angeflogen. Auf der Fahrt vom Flughafen nach Afandou sah alles recht friedlich aus. Flughafenstraße, Faliraki keine Schäden. Ein wenig angeschwemmte Erde und Kies an den Straßenrändern, aber das ist um diese Jahreszeit normal. Der Wahnsinn, wie mit dem Lineal gezogen, beginnt er ab der kleinen Steigung bei der Abfahrt zum Golfplatz.

Wie ich im Dorf sah, hat man schon ganz gut sauber gemacht. Weiter rundherum bin ich noch nicht gekommen. Ich bin noch zu sehr mit Haus und mir selbst beschäftigt. Außerdem regnet es seit Mittag wieder bei 13 Grad und strammem Südwind. Zu einer eigenen Bestandsaufnahme mit Fotos werde ich erst die nächsten Tage kommen.

Nach dem ersten Eindruck gestern habe ich mir abends erst mal mit Freunden in unserer Lieblings-Ouzeri den Bauch voll geschlagen und ein paar Karafaki Ouzo sind geflossen. Heute musste ich dann um 7 Uhr schon wieder raus, da der LKW kam, der die Versitzgrube ausleerte. Als wir vor gut 3 Wochen nach D flogen, war diese fast leer. Jetzt vom Wasser von außen randvoll.

Man kann sich hier nur glücklich schätzen, wenn man super Nachbarn hat. Die einen haben sich innen um alles gekümmert und noch vor meiner Ankunft den Installateur bestellt, dass die Heizung wieder lief. Es hatte gestern Nachmittag 12 Grad im Haus. Mittlerweile klettert es auf 18 – 20 Grad. Der andere Nachbar hat die Erde und und das Gestrüpp vom Erdrutsch soweit weggeschaufelt, dass ich wieder ums Haus kann und hat das Heizungshäuschen sauber gemacht und einen vorläufigen Schutz hinter der Türe installiert, dass nicht nochmal Wasser und Schlamm rein kann.
An dieser Stelle vielen Dank an die lieben Freunde!

Samstag, 22. Januar 2011

Das Tafelsilber wird verscherbelt

Dass einiges, was dem griechischen Statt an Grundstücken und Anlagen gehört, privatisiert bzw. verkauft werden soll,ist ja schon länger bekannt. Dazu gehören u. a. der Golfplatz. Gut, dieser hätte es auch mal dringend nötig von seinen Anlagen her grundsaniert zu werden. Prasonisi, also die Insel mit dem Leuchtturm, steht schon länger zum Verkauf und die einstige Idylle auf der Inselseite mit dem je nach Jahreszeit sich veränderndem Sandstrand soll noch mehr touristisch erschlossen werden. Letztendlich egal, diese einmalige Landschaft ist jetzt schon durch Tavernen, Supermärkte, kleine Hotels und zig Surfstationen verschandelt genug.

Aber jetzt steht auch noch zur Debatte, dass Hotels am Tsambika Strand gebaut werden sollen. Dass Touristen vielleicht die Insel besuchen, weil noch nicht jeder Strand zugebaut ist, entgeht den Blinden der Administration. Anstatt, dass man zig Hotels, die dem heutigen Standard nicht mehr entsprechen, für einen Umbau bezuschusst, wird immer mehr neu gebaut. In 10, 20 Jahren sind die Neubauten auch wieder “abgewohnt” und die Hotelleichen auf der Insel werden immer mehr.

Samstag, 4. Dezember 2010

Spaziergang

Man soll ja was für die Gesundheit tun. Lange vernachlässigt. Also heute den ersten Spaziergang gestartet. Kann nur hoffen, es bleibt nicht beim guten Vorsatz. Heute Umrundung des Hochplateaus in Kolymbia.

Zum Fotografieren blieb beim Marschieren noch Zeit. Der Ausblick war traumhaft.

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Die Kehrseite der Medaille soll nicht verborgen bleiben.

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Braucht man hier Klimaanlagen, alte Stühle und Giftkanister?
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Großen Durst gehabt?
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Durchfall gehabt? 
 

Wann wacht man hier endlich auf, dass das Sozialverhalten nicht 3 Meter vor der Haustüre endet?