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Montag, 23. Februar 2015

War interessant

Habe aber jetzt genug übers griechische Drama in in- und ausländischen Medien gelesen. Ich bin es leid.

Besonders interessant die Leserkommentare zu den Artikeln. Die meisten bar jeglicher Kenntnis über die realen Zustände in Griechenland. Die Reichen, die Armen dazwischen gibt es nichts. So suggeriert es die Mainstream-Presse in Deutschland und so reagieren auch die Kommentatoren. Je nach politischer Couleur wird dann entweder der GREXIT und die Pleite Griechenlands empfohlen oder die Verstaatlichung des Vermögens der Reichen und außerdem war alles sowieso nur Bankenrettung.
Dass das ganze Dilemma viel komplizierter ist als Milliarden hin- und herzuschieben, sondern sehr wohl auch mit der Einstellung jedes einzelnen Griechen zu Staat und Gemeinschaft zu tun hat, wird völlig ausgeblendet.

In diesem Sinne. Besser bald wieder Katzenfotos und Wetterberichte und schöne Fotos von Rhodos als dieses leidige Thema, welches noch sehr lange die Politbühne beherrschen wird.

Dienstag, 17. Februar 2015

Und nun?

drs_02Und nun liebe Protagonisten der linken Befreiung fahren wir Griechenland an die Wand?  Vielleicht noch diese Woche, vielleicht später.

Ist schon seltsam, da wählt sich ein Volk eine Regierung zusammen deren bisheriger Auftritt auf den Straßen bejubelt wird und gleichzeitig hebt selbst der Kleinsparer sein Geld von der Bank ab, weil er diesem Possenspiel nicht traut.

Treffender Kommentar zum Geschehen!

Samstag, 14. Februar 2015

Stopp …

… von Privatisierungen.

Der Verkauf von 14 Regionalflughäfen an “Fraport” ist vorerst gestoppt bzw. auf Eis gelegt. Also wird u. a. der Flughafen Diagoras auf Rhodos weiter vor sich hin gammeln.

Quelle: AFP

Lt. inoffiziellen Quellen hat sich der Investor, der den Afandou-Strand gekauft hat, zurückgezogen. Respektive der Deal ist aus gleichem Grund geplatzt. Somit ist eines der größten, touristischen Projekte (300 Mio. EUR) des Landes Geschichte. Wie viel Arbeitsplätze hätte das geschaffen, wie viel mehr Touristen oder Teilresidente hätte das angezogen?

Bravo zu all dem! Selbst fehlt das Geld und die Ideen etwas auf die Beine zustellen, aber Hauptsache wir haben nicht “die Schätze unseres Landes” verkauft.
Hat sich Griechenland schon mal angeschaut, was in Deutschland noch staatlich ist? So gut wie gar nichts mehr.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Der Mann hat meine Gedanken

Salopper aber treffender Kommentar von einem der reichsten Männer Griechenlands.

Taki Theodoracopulos in der “Basler Zeitung”.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Presseschau

Erst Stunden im Amt und die Maulhelden legen sich mit allen an.

Mir wird ganz schlecht, wenn ich die Aussagen dieser politischen Geisterfahrer lese und empfinde es als eine Unverschämtheit, wie Deutschland und seine Politiker tituliert werden.

Dienstag, 27. Januar 2015

Kommentar zu den Wahlen …

… kann ich leider keinen abgeben.

Oder besser gesagt, mir fällt dazu zu viel ein, um es niederzuschreiben zu können. Die jetzigen Wahlen isoliert von Vergangenheit, Istzustand und Mentalität der Griechen zu beurteilen, ist kaum möglich. Und das ganze, griechische Schlamassel hat ja nicht mit der Krise begonnen und wird auch nicht mit der neuen Regierung enden.

Für alles wird es wieder eine “griechische” Lösung geben, die zu verstehen man nur in der Lage ist, wenn man griechisches Blut in den Adern hat.

Freitag, 23. Januar 2015

Es stößt mir auf

Am Sonntag sind Wahlen in GR. Wie es aussieht wird die Syriza die Wahlen gewinnen. Und wie es aussieht haben sich die Geberstaaten schon im Vorfeld damit abgefunden und werden versuchen sich mit Herrn Tsipras irgendwie einig zu werden.

Was mich stört ist manche Wortwahl.

Zitat Tsipras:

… Mit Syriza an der Spitze werde Griechenland bereits am Montag damit beginnen, "seine Würde wiederzuerlangen" …

“Würde”. Ist schon mal ein Volk von seiner “Würde” satt geworden? Außerdem erinnern mich Aussagen wie “Würde”, “Stolz”, “Beleidigung” immer an den Wortschatz von Populisten weiter östlich gelegener Staaten anderen Glaubens.

Montag, 29. Dezember 2014

Und nun?

Präsidentschaftswahl gescheitert. Also laut Verfassung Neuwahlen binnen kürzester Zeit.

Auf Griechenland kommen schwere Zeiten zu. Politisch und wirtschaftlich sehe ich Griechenland 2015 auf einem Scheideweg, gegen den die Jahre der Krise ein harmloses Geplänkel waren, denn die letzten Umfragen besagen alle, dass die linksradikale SYRIZA die Stimmenmehrheit erlangen wird.

Stimmenmehrheit heißt zwar noch lange nicht regierungsfähige Mehrheit, sondern nur dass die Linksradikalen durch Koalitionen versuchen müssen eine Regierung zu bilden. Wer dazu eingeladen wird bzw. bereit ist, dürfte klar sein. Alles was noch weiter links steht als die SYRIZA. Sollte keine Regierungsbildung klappen, steht ein Wahlmarathon bevor in dem das Land schlichtweg unregierbar ist.

Schaut man sich das Parteiprogramm der SYRIZA an, klingen natürlich einzelne Punkte für den Wähler äußerst verführerisch. Wie aber alle linkspopulistischen Maulhelden so bleibt auch Parteiführer Alexis Tsipras die Antwort auf die Finanzierbarkeit seiner kommunistischen Traumvorstellungen (blühende Landschaften und Wohlstand für alle) schuldig.

Das griechische Volk ist in den Jahren der Krise sicher arg gebeutelt worden und einige Reformvorgaben der sog. Troika verstehe ich auch nicht.  Viele sagen das gesamte Rettungsprogramm hätte nur Banken und Gläubiger gerettet, dem griechischen Volk aber nichts gebracht. Das mag man an der Oberfläche vielleicht so sehen. Hätte es aber kein Rettungsprogramm gegeben, hätte Griechenland unweigerlich schon lange in die Pleite gesteuert, was sehr wahrscheinlich zum Austritt aus der Währungsunion geführt hätte und lt. EU-Recht eigentlich auch zum Ausschluss aus der EU.

Und dann? Kleines aber stolzes Volk am Rande des Balkans ganz allein.

Aber genau auf dieses Szenario steuert Tsipras jetzt wissentlich zu. Weder EZB noch IWF werden freudestrahlend akzeptieren, dass er einen kompletten Haircut oder zumindest einen Aufschub der Schuldentilgung bis zum Sankt-Nimmerleinstag fordert.
Es bleibt dann u. U. nur noch der GREXIT, sprich Austritt der dem Euro, selbst wenn Tsipras bestreitet dies zu wollen. Einige seiner Parteifreunde sprechen eine andere Sprache.

Mit einer neuen Drachme könnte man zwar stark abwerten, was den Export ankurbeln würde, aber die Schulden und andere Verbindlichkeiten bleiben nun mal in Euro oder Dollar bestehen. Auch müssten lebenswichtige Güter wie Energie, Lebensmittel uvm. weiterhin in Euro oder Dollar bezahlt werden und nicht mit einer schwachen Drachme. Eine Spirale noch mehr nach unten wäre vorprogrammiert, das Volk würde noch mehr leiden. Aber linken Populisten ist das egal, auch sie wollen wie alle anderen nur an die Macht.

Griechen überlegt gut.

Montag, 11. August 2014

Afandou, Golf, 3000 Betten, Luxus … und der Ort

golf_01So wie es aussieht, ist der Verkauf des größten Teils des Afandou-Strandes in trockenen Tüchern. Der ehemalige Bürgermeister sagte in der “Rodiaki”, dass das Vorhaben von den Bewohnern von Afandou in höchsten Tönen positiv bewertet wird. Kann ich verstehen, denn die Anlagen, die gebaut werden sollen, brauchen Personal und das nicht wenig.

Das heißt natürlich auch, dass sich der Ort und seine Umgebung künftig anders präsentieren müss(t)en. Nur frage ich mich wie, mit wessen Geld und vor allen Dingen, wie will man das Bewusstsein der Bevölkerung dafür wecken?
Oder soll etwa die Rodou-Lindou die Demarkationslinie  zwischen Luxus und Moderne und einem Dorfleben wie vor 30 Jahren mit maroder Infrastruktur darstellen?

 

P102006501Denn eines ist sicher, die Touristen dieser Mamutanlagen und auch solche, die sich in den geplanten Luxushäusern als Teilresidente einkaufen, werden den Ort besuchen. Zum Schauen, zum Einkaufen, zum Essen oder aus welchen Gründen auch immer.

Diese Klientel gehört aber sicher nicht zu den Hardcore-Individualtouristen, die maroden Straßen, verdreckten Mülltonnenplätzen und zugemüllten Straßenrändern noch etwas “Authentisches” abgewinnen können. Vom “malerischen” Ortskern mal ganz abgesehen.

Also Afandou gib dir Mühe etwas aus dir zu machen.
Andere Orte haben es auch geschafft.
Und das in Eigenregie! 

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Montag, 4. August 2014

Müll

Was soll man da noch sagen ohne sprachlich selbst in den Fäkalieneimer zu greifen?

markt_exDiesen Kanal neben dem Laiki kennen wohl die meisten.  Woher die Brühe kommt, die da durch läuft, lässt sich nur erahnen. Woher der Müll darin und in den mit Bäumen bepflanzen Seitenstreifen kommt, steht wohl außer Frage. Was die Marktfrau oder der Marktmann nicht mehr braucht fliegt da rein.

Einem Geschäftsmann, nämlich dem Chef von “Aegean Fish” (das Geschäft ist gegenüber dem Laiki) missfiel dieser Zustand schon lange, aber alle Beschwerden bei der Stadt halfen nichts.
Also startete der Mann eine Eigeninitiative und reinigte mit seinen Angestellten und noch ein paar zusätzlichen Helfern (insgesamt 22 Personen) den Kanal und die Umgebung. Ja ließ sogar Geländer der Brücke streichen. Der Artikel stand am 26.07. in der Rodiaki, also dürfte die lobenswerte Aktion gut eine Woche her sein.

Hier das Ergebnis

Quelle: Rodiaki

Was lese bzw. sehe ich heute in der Rodiaki? Der Kanal ist innerhalb kürzester Zeit fast genau so zugemüllt wie vorher.

Quelle: Rodiaki

Dort landet der Dreck im Meer. Fröhliches Baden.


Größere Kartenansicht

 

Was soll man von seinen lieben, griechischen Freunden noch halten? Sicher gibt es nicht nur Umweltschweine. Bei vielen Diskussionen verurteilen die meisten solches Verhalten, nur sieht man bei den Kritikern mal hinter die Kulissen, merkt man, dass alles meist nur Lippenbekenntnisse sind.

Freitag, 30. Mai 2014

Erdrutsch in der Anthony Quinn-Bucht

aq_04Vor 2 Tagen ereignete sich in der Anthony Quinn Bucht ein nicht unerheblicher Erdrutsch.

Für alle ein Glück, dass es in den frühen Morgenstunden passierte, als noch kein Badebetrieb war.

 

 

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Felsen der Größe eines Kleintransporters gingen zum Strand ab.

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Der Fels in der Mitte des Bildes ist neu. Er liegt jetzt genau neben der Treppe zur Plattform.

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Vor einem solchen Ereignis warnten die Macher des Kalithies-Blogs schon vor geraumer Zeit. Passiert ist nichts. Auch geht der Badebetrieb ohne Absperrung munter weiter.

Würde wahrscheinlich auch nichts nützen, da einige Touristen eh lebensmüde sind. Die paar Kilometer auf der Fahrt von Afandou zur Anthony Quinn und zurück konnte ich nur noch staunen.

… Auf der Haupteinfallstraße nach Afandou beidseitig Gehweg. Wo läuft ein älteres Pärchen? Daneben auf der Fahrbahn.
… Gleich darauf an der Ampel zur Rodou-Lindou Unfall. Ein Leihwagen steht halb auf der Verkehrsinsel. Ist einem anderen hinten drauf gefahren.
… Weiter die Nebenstraße zur Anthony Quinn und Ladiko, ein Leihwagen kommt mir mitten auf der Straße entgegen. Ich musste bis auf den Sandstreifen ausweichen.
… Die Wanderer zur Bucht laufen teilweise in Fünferreihe nebeneinander. Besonders intelligent, wenn das Kind in der Mitte der Fahrbahn läuft.
… Rückfahrt in der Kurve runter zur Anthony Quinn, ein Roller schneidet die Kurve und kann mir gerade noch ausweichen.

Manchmal habe ich das Gefühl, im Urlaub wird das Hirn ausgeschaltet.

Dienstag, 18. Februar 2014

Kulturhauptstadt hinter den Kulissen

Als Kulturhauptstadt ist natürlich Rhodos Stadt vorgesehen. Da dieses Kulturerbe und die Veranstaltungen drum herum aber sicher überschaubar sind, würden sich Besucher dieses Events  bestimmt gerne auf der ganzen Insel umschauen. Da sind doch solche “Sehenswürdigkeiten” durchaus interessant.

muell_fali_01Bildquelle: http://kalithies.blogspot.de/
Artikel: http://kalithies.blogspot.de/2014/02/blog-post_6010.html


Es handelt sich um eine der unzähligen illegalen Müllkippen der Insel. An der Zufahrt zu “Profitis Amos” in Faliraki. Nur eine wilde Müllkippe von vielen. Es wird in dem Artikel geschimpft. Mit Recht.
Nur, ich kenne, da wir nicht weit daneben 8 Jahre ein Häuschen gemietet hatten, diesen Müllhaufen schon seit 1998. Abhilfe, Verbote, Kontrolle dessen? Nichts. Reden, Jammern …

Findet dann Mitte Juni das Panagiri bei “Profitis Amos” statt, rührt ein Radlader etwas in dem Haufen herum und schüttet Erde und Sand auf den Müll. Schon ist eine Ebene für die Verkaufsstände, die Souvlaki-Buden und ein Parkplatz entstanden. Mahlzeit!

Dienstag, 28. Januar 2014

Kulturhauptstadt oder doch nicht?

So ganz scheint man sich lt. Presseberichten im Stadtrat über die Bewerbung noch nicht einig zu sein. Es gibt durchaus ablehnende Stimmen.

Bei meinem letzten Beitrag über das Thema habe ich mich eher positiv geäußert und bewusst vermieden Kritik zu üben. Obgleich, als ich zum ersten Mal über das Vorhaben las, ich mir ein gewisses Grinsen nicht verkneifen konnte. Ich dachte mir, hoffentlich schaut dann keiner hinter die Kulissen dieser Kulturhauptstadt.
Gott sei Dank haben solche Gedankengänge auch Rodier und nicht nur ich als Xenos.

Hier ein Auszug aus einer Leserzuschrift zum Thema:
Wieder sehr holprig, automatisch übersetzt, aber der Tenor kommt durch.

Zitat:
“… Sobald die Peinlichkeit erspart in ganz Europa … Die Kulturhauptstadt, ist vielen in Ebenen über uns, sowohl kulturell und sozial und wirtschaftlich. Hier sind wir, immer noch über Bürgersteige, Straßen, Häfen und Flughäfen, wenn die anderen im Ausland haben vor 50 Jahren gelöst reden. Für diese wäre es, bevor wir bekannt geben, wie lächerlich Vorschläge, Blick auf den Schlamassel, und lassen Sie die Frou-Frou und aromata. Kulturhauptstädte ist für zivilisierte Städte, und nicht für die unterentwickelten Siedlungen.”

Sonntag, 29. Dezember 2013

Zum Jahresabschluss

Trotz feiern und Tralala noch mal etwas, was keiner hören und wahrhaben will.

Es kann nicht oft genug betont werden, dass in punkto Sicherheit die Insel bei weitem nicht mehr das ist, was sie vor 20 Jahren oder mehr einmal war. Dass man jeden Tag von Verbrechen jeglicher Art in der Presse lesen kann, ist mittlerweile schon so normal wie in Deutschland.

Ein paar “Kleinigkeiten” in unmittelbarer Umgebung und zeitlich nah will ich an dieser Stelle mal erwähnen.

Man erzählte uns, dass einem Bekannten ein junger Esel gestohlen wurde. Man glaubt es nicht. Es nicht so, dass dessen Esel irgendwo in der Walachei stehen, nein er hält sie rein zum Spaß ganz in der Nähe der Kreuzung (Rodou-Lindou, Kalithies, Strand) in Faliraki. Einige werden wissen wo das ist und vielleicht die netten Eselchen kennen.

Einem anderen Freund (Tavernenwirt) kamen in der letzten Zeit fünf von seinen Katzen abhanden. Vier kleine und die Mutter, die er schon ein paar Jahre hatte. Auch Nachbarn fragten ihn, ob er Katzen von ihnen gesehen hätte, denn sie vermissen ebenso welche. Jetzt sage mir keiner, da gehen wieder die Katzenvergifter um. Warum sollte jemand Katzen, die zu einem Haus gehören und sich dort aufhalten, vergiften. Der Verdacht, wer Tiere stiehlt, liegt nahe.

bruch_01Dann wurde noch vor ein paar Tagen in Afandou ins Rathaus eingebrochen. Dort befindet sich mittlerweile auch das Büro der Wasserwerke. In dem Büro wurden 500 EUR erbeutet.

Beliebig fortsetzbar …


 

Das Foto ist leider kein Stock-Foto, es zeigt die eingeschlagene Fensterscheibe, als bei uns vor ein paar Jahren im alten Haus eingebrochen wurde.

Samstag, 28. Dezember 2013

Was für ein Schwachsinn

Da können sie hier auf die Troika schimpfen wie sie wollen, den größten Schwachsinn fabriziert die griechische Regierung selbst. Ein paar Beiträge zuvor verlinkte ich einen Artikel, dass Dank drastischer Steuererhöhungen es sich viele Griechen nicht mehr leisten können mit Öl oder Strom zu heizen und statt dessen alles Mögliche in Öfen und offenen Kaminen verbrennen. Die Folge eine dramatische Luftverschmutzung in den Ballungsgebieten. Und nicht nur dort, selbst hier stinkt es bei Zeiten gewaltig zum Himmel.

Und dann gibt so ein … von Finanzminister nach Forderung zu Steuersenkungen folgendes von sich:

Zitat:
"Eine Senkung der Heizölsteuer würde im Extremfall ja auch denjenigen Griechen helfen, die ihre Schwimmbecken beheizen wollen"

Quelle: www.spiegel.de

Dass durch die Steuererhöhungen von Brennstoffen und der KFZ-Steuer (rund eine Million Fahrzeuge wurden mittlerweile abgemeldet) die Steuereinnahmen hieraus gesunken statt gestiegen sind, wird schlicht ignoriert.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Ein “Bravo!”

… an unsere schlauen, über Allem erhabenen Freunde.

Es heißt in der Presse …

  • Das Gebiet riecht schon nach Öl.
  • Kommt es zu einer Umweltkatastrophe?
  • Es ist ein weiterer Schlag für unsere Insel.
  • Die Behörden handelten verantwortungslos und unfähig.
  • Was wird aus unserem touristischem Hafen?
  • Wo soll das Geld herkommen, um die Schäden zu beseitigen?
  • Der Staatsanwalt muss sich mit der Angelegenheit befassen.
  • Blah, blah, blah

In ein paar Wochen, Monaten werden wir sehen, was passiert oder nicht. Habe schon wieder schwere Befürchtungen, dass außer viel Gerede - wie üblich – nichts passiert. 

 

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Noch eine Katastrophe

Man erinnere sich an den Frachter “NOUR-M”, der vor Wochen im Hafen wegen angeblichem Waffentransport festgesetzt wurde. Gefunden wurden aber keine Waffen, sondern “nur” Munition. Der Frachter sollte demnach die Tage wieder freigegeben werden. Heute sank der Seelenverkäufer, bedingt durch Wind und Wellen, an der Pier im Akantia Hafen.



Bilder, Bilder


12.12.2013
Neue Bilder und Video
Schauen wir mal, welche Umweltschäden der Pott anrichtet. Und es können Wetten abgeschlossen werden, ob das Teil jemals gehoben oder zur nächsten “Touristenattraktion” wird.
Man kann ja eigentlich nur wieder mal den Kopf schütteln. So weit ich es verstanden habe, wurde die Crew des Schiffes verhaftet. Also lag die Verantwortung für den Frachter bei den Hafenbehörden. Dass ein Sturm kommt, hat sich scheinbar zu ein paar Leuten nicht herumgesprochen. Warum vertäut man das Schiff nicht richtig oder schleppt es vorher an eine geschütztere Stelle? Die gerissenen Taue, die ich auf den Fotos sehe, waren ja mehr als marode.

Montag, 25. November 2013

Bilanz des Unwettern

Die Aussagen in den Medien widersprechen sich zwar teilweise, aber hier mal ein Anhaltspunkt.

  • 3 Menschen sind ums Leben gekommen. Man spricht von weiteren 2 Vermissten.
  • Die Schäden alleine an der Infrastruktur sollen sich auf ca. 10 Mio. EUR belaufen.
  • Duzende von Häusern, Wohnungen und Geschäften wurden überschwemmt. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, denke ich es sind wesentlich mehr.
  • 140 Auto wurden völlig zerstört.
  • Es sollen innerhalb von 12 Stunden 174 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen sein.

Die Menschen sind wütend hier. Man fühlt sich von den entsprechenden Organen im Stich gelassen.
Warum wurden Straßen und Brücken nicht gesperrt, damit man gar nicht auf die Idee kommen konnte, diese trotz erheblicher Gefahren doch noch zu benutzen?
Wieso wurden Bach- und Flußbette nicht gereinigt? Das Schilf und m. E. auch der Müll, der darin abgelegt wurde, entwickelte sich zu Staudämmen.
Überall wurde gebaut (natürlich auch schwarz), wo sich früher das Wasser seinen Weg zum Meer suchte.
Außer Feuerwehr und Militär stellen hauptsächlich Baufirmen ihre schweren Fahrzeuge zur Reinigung der Straßen zur Verfügung. Selbsthilfe ist angesagt.


Mein Fazit:

Man schimpft eine Zeitlang. Berechtigt! Man trauert, man reinigt Häuser, Geschäfte und Straßen. Der Winter wird vorübergehen. Nochmal kann es ja nicht mehr so schlimm kommen. Das Frühjahr hält Einzug. Das Osterfest nimmt die ganze Energie in Anspruch. Der Sommer kommt, man konzentriert sich aufs Geschäft. Der nächste Winter ist weit. Baden und in der Parea sitzen ist angesagt. Herbst. Alle sind von der vielen Arbeit müde und froh, dass  die Touristen weg sind und man seine Ruhe hat, Lethargie überall. Winter. Das nächste Unwetter kommt. Haben wir da nicht etwas vergessen?

Montag, 4. November 2013

Griechisches Bier?

Als Münchner mal ein Wort zum Bier.

bier_01Vom Griechenlandurlauber wird ja, wie man überall im Netz nachlesen kann, hiesiges Bier zum Highlight der Braukunst verklärt. “Mythos” “FIX” und wie sie alle heißen, muss auf dem Tisch stehen. Schließlich ist man ja in Griechenland und dort konsumiert man gefälligst Einheimisches, selbst wenn es Besseres von woanders gibt.
Nur so am Rande, weil ich es nicht mehr hören kann, “Mythos” wird gesprochen  Mithos - th wie im Englischen und mit kurzer Betonung auf dem “i” - und nicht “Müüütos”, wie die meisten sagen.

Sicher sind die Geschmäcker verschieden. Ich frage mich aber, warum der Grieche, der seine eigenen Produkte liebt, fast ausschließlich nicht zum griechischen Bier greift, sondern lieber zum deutschen oder aus Gewohnheit von früher lieber “Heiniken” oder “Amstel” (für den hiesigen Markt übrigens in Griechenland gebraut) trinkt? Das Gros findet eben ihr eigenes Bier einfach scheußlich.

Schauen wir doch mal, wie griechisch z. B. das “Mythos” und vieles andere ist.
Eigentümer der Brauerei ist die dänische Carlsberg-Gruppe. Es wird in der Mythos-Brauerei nicht nur Mythos produziert sondern auch noch weitere Biere nämlich Henninger, Henninger Lager und Kaiser (Quelle: Wikipedia).
Letztere 3 Biere kämen aber dem Hellenophilen nicht auf den Tisch, sind sie doch nicht griechisch. Welch ein Irrtum. Und welcher Unterschied ist wohl zwischen den 4 Marken? Gleiches Ausgangsprodukt nur ein wenig mehr Farbstoff hier, ein bisschen weniger Zucker dort.
Nächste große Marke “FIX”. Persönlich würde ich es Mythos vorziehen, falls es wirklich nichts anderes gibt. Die Wirren die diese 1864 gegründete Marke bis heute durchlaufen hat, ist wieder bei Wikipedia nachzuschauen. Wie zu lesen ist, hatte man sogar einmal vor das Bier bei der Holsten-Brauerei in Deutschland brauen zu lassen und in die USA und Griechenland zu exportieren.

Die beiden kleinen, lokalen Marken lasse ich mal für meinen Geschmack ganz außen vor, da sie für mich schlicht ungenießbar sind und ich da lieber auf Sprudel umsteige.

Zu guter Letzt kommt noch, für mich zwar nicht ausschlaggebend, der Kostenfaktor. Beim großen Discounter hier ist deutsches Markenbier (z. B. Bitburger und Veltins) um einiges günstiger als jegliches einheimische Gebräu. Genau so verhält es sich übrigens mit gutem, rhodischem Weißwein. Für große Weintrinker auf die Dauer nicht erschwinglich. Ich spreche beim Kostenfaktor nicht von den Urlaubern, sondern von Ansässigen, die kontinuierlich hier einkaufen.

Ehrlicherweise möchte ich noch anfügen, dass ich diverse helle Biere mancher Münchner Großbrauereien nicht mal meinem ärgsten Feind empfehlen würde. ;-)


Noch ein paar griechische Alkoholika in ausländischer Hand:

“Metaxa” = Remy-Cointreau Gruppe
”Ouzo 12” = Campari Gruppe
”Ouzo Mini” = Pernod-Ricard Gruppe

Prost!

Dienstag, 1. Oktober 2013

Welche Katastrophe

Heute zeigte sich der Himmel eher wie in D - grau in grau. Am Nachmittag regnete es. Gerade so viel, dass es gut für die Natur war und kein Wasser von einem Platzregen nur an der Oberfläche ablief.
Was lese ich da über den heutigen Tag im Internet und höre von einer Hotelangestellten?
Katastrophe - keine Sonne, auf Rhodos scheint sie doch 12 Monate und es hat immer mindestens 30 Grad – was sollen wir machen ohne Strandgang(?) – wir kommen die Tage, ist es da wieder schön (?)

Mann, Mann, ich erspare mir einen Kommentar (obgleich keiner auch schon einer ist). Ohne Regen zwischen Oktober und Mai wäre das hier eine felsige Wüstenei und keine grüne Insel. Etwas Regen bei immerhin 25 Grad ist wahrlich keine Katastrophe. Morgen wird es wieder liebe Urlauber.