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Freitag, 8. Juli 2016

Wasserversorgung

water-429512_640Durch den trockenen Winter gibt es derzeit in verschiedenen Gebieten Probleme mit der Wasserversorgung. Es heißt, dass der Grundwasserspiegel um 40% zurück gegangen sei. Lt. Medienberichten liegt die Hauptsorge in den touristischen Gebieten wie Kalithea, Faliraki, Kolymbia usw.

Wie das Problem angegangen wird, da platzt mir allerdings der Kragen. Da wird z. B. im Bereich Kalithea den Bürgern für eine bestimmte Zeit unter Strafandrohung untersagt ihre Gärten oder landwirtschaftlichen Flächen zu bewässern. Von den Millionen von Kubikmetern an Wasser die für irrsinnige Poollandschaften, Waterparks udgl. direkt neben dem Meer verschwendet werden, redet niemand. Auch redet keiner davon, dass die Strandduschen fast durchgängig laufen, weil es für Jung und Alt ja so schön ist darunter zu planschen.

Den Tourismus pflegen recht und schön, aber der einheimischen Bevölkerung den "Hahn abzudrehen", damit der Urlauber bespaßt werden kann, das geht für mich zu weit.

Überraschend kam das Problem nicht. Der trockene Winter dürfte auch dem Wasserversorger (ΔΕΥΑΡ) aufgefallen sein. Jetzt, da das Kind in den (trockenen) Brunnen gefallen ist, zu beginnen neue Brunnen zu schlagen oder die Leitung vom Gadouras-Damm nach Rhodos Stadt anzuzapfen, zeugt nicht gerade von Weitsicht.

Samstag, 16. Januar 2016

Der neue Koloss

koloss_k01Ich denke, dieses Projekt wird eines meiner Lieblingsthemen werden. Wenn das kitschige Monstrum genehmigt und tatsächlich gebaut werden sollte, habe ich mit der mir immer wieder imponierenden Altstadt und deren Silhouette abgeschlossen.

Warum ich das Thema heute wieder aufgreife, ist ein neuer Artikel in der "Rodiaki". In diesem steht, dass nächste Woche ein Gremium das Projekt im Rathaus vorstellen will.

Die Organisatoren des Gremiums lesen sich wie all diejenigen, die nur die Dollarzeichen in den Augen haben.

Aus der automatischen Übersetzung:

Federation vermieten / Managing Zimmer und Ferienwohnungen Dodekanes
Federation of Professionals, Handwerker und Kauf Dodekanes
Restaurateurs Vereinsrecht Dodekanes
Union Rhodes Fremdenverkehrsämter
Handelsverein von Rhodos
Rhodes Taxi Owners Association

Kultur und Wahrung des griechischen Flairs (man hätte z. B. tausende von Hotelbetten auch mit anderer Architektur, als der in Faliraki schaffen können) war noch nie ein Anliegen vorstehender Organisationen.

Wie man sich die Verkehrsinfrastruktur rund um dieses Disneyland-Teil vorstellt, darüber habe ich bisher nichts gelesen. Schon jetzt platzt selbst im Winter der Verkehr in der Gegend aus allen Nähten. Am Besten man reißt den Nea Agora und einen Teil der Altstadt ab und funktioniert das als Parkplatz um.

Ich hoffe nur, das Kultusministerium lehnt den Bau, wie ein ähnlich gelagertes Projekt im Jahr 2000, wieder ab.

Die Millionen an Baukosten, die zwar per Spenden aufgebracht werden sollen, wären besser in der Restaurierung und Sanierung der Altstadt aufgehoben bevor dort langsam alles zusammen fällt.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Welch eine “Idylle”

Bin gerade dabei einige Eindrücke und Fotos der Inselrundfahrt vom letzten Sonntag aufzuarbeiten.

apo_ora_01Es war logischerweise ruhig auf den Straßen. Die Straßenränder - wegen weniger Verkehr im Süden - wesentlich sauberer als im Nordteil der Insel.

Was schön ist, es gibt - auch in unserer Gegend - sehr viele Greifvögel (Bussarde, Falken). Es grünt. Überall bei den Ortschaften sind die Zitrusbäume voll.

plimiri_01Das weniger schöne Gesicht zeigte sich in Plimyri. Dort wurde nicht nur Geld (wie man sehen kann auch von der EU) für einen so gut wie nicht genutzten und unfertigen Hafen versenkt, nein es war dort auch noch dreckig ohne Ende.

Die roten Kästen sollten zur Versorgung (Wasser, Strom) von Booten dienen. Alles unfertig, die Kabel hängen raus, die Kästen rosten vor sich hin.

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Das Wasser ging früher ungefähr bis zum Standpunkt des Fotografen. Jetzt hat sich eine Sandbank gebildet, die den halben Hafen total nutzlos macht.

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In den Tümpeln hinter der Sandbank sieht es so aus. Wen interessiert es? Keinen!

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Da macht es doch Spaß in diesem “architektonisch wertvollem” Hotel, das auch noch ca. 1 km vom Strand entfernt und völlig in der Walachei liegt, zu urlauben.

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Wie der geneigte Leser vielleicht bemerkt, bin ich umwelttechnisch derzeit nicht gut auf meine Gastgeber zu sprechen.

Habe gerade bei Sonnenschein und 21°C einen Rundgang ums Gehöft gemacht. Der Rußdreck von Nachbars Kamin und anderen Brandmeistern (siehe letzter Beitrag) hat sich an noch viel mehr Stellen festgesetzt. Es sieht aus wie ...

Dienstag, 29. Dezember 2015

Neuer Koloss von Rhodos

Da ich gerade wieder einen Artikel über das Thema in der "Rodiaki" gelesen habe, hier die Studie wie man sich einen neuen "Koloss von Rhodos" vorstellen könnte.
So an die 150 m hoch, die ganze echte Altstadt völlig erschlagend.

Ich für meinen Teil hoffe, dass dieses Projekt nie umgesetzt wird. Solch moderner Kitsch passt eher nach Las Vegas.

 

Hier noch einige Infos zur Konstruktion.

Montag, 22. Juni 2015

Kathara Beach

Da hat sich jemand Mühe gegeben den Strand liebevoll zu gestalten.

Im ruhigen, südlichen Teil von Faliraki - Paralia Kathara.

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Drinks und Snacks werden von Konstantina und Stamatis direkt am Strand serviert.

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Wegen schönerer Aussicht hat Stamatis die Hafenmole in griechisches Blau getaucht.

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Montag, 10. November 2014

Saison / Winter

Strand in Faliraki am 14.09.2014

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Jetzt

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Montag, 11. August 2014

Afandou, Golf, 3000 Betten, Luxus … und der Ort

golf_01So wie es aussieht, ist der Verkauf des größten Teils des Afandou-Strandes in trockenen Tüchern. Der ehemalige Bürgermeister sagte in der “Rodiaki”, dass das Vorhaben von den Bewohnern von Afandou in höchsten Tönen positiv bewertet wird. Kann ich verstehen, denn die Anlagen, die gebaut werden sollen, brauchen Personal und das nicht wenig.

Das heißt natürlich auch, dass sich der Ort und seine Umgebung künftig anders präsentieren müss(t)en. Nur frage ich mich wie, mit wessen Geld und vor allen Dingen, wie will man das Bewusstsein der Bevölkerung dafür wecken?
Oder soll etwa die Rodou-Lindou die Demarkationslinie  zwischen Luxus und Moderne und einem Dorfleben wie vor 30 Jahren mit maroder Infrastruktur darstellen?

 

P102006501Denn eines ist sicher, die Touristen dieser Mamutanlagen und auch solche, die sich in den geplanten Luxushäusern als Teilresidente einkaufen, werden den Ort besuchen. Zum Schauen, zum Einkaufen, zum Essen oder aus welchen Gründen auch immer.

Diese Klientel gehört aber sicher nicht zu den Hardcore-Individualtouristen, die maroden Straßen, verdreckten Mülltonnenplätzen und zugemüllten Straßenrändern noch etwas “Authentisches” abgewinnen können. Vom “malerischen” Ortskern mal ganz abgesehen.

Also Afandou gib dir Mühe etwas aus dir zu machen.
Andere Orte haben es auch geschafft.
Und das in Eigenregie! 

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